Letzte Woche haben Urs und ich unsere Ferien geplant. Und nun ist klar, dass wir wieder einen grossen Teil mit den Pferden Zeit verbringen werden.
Über Ostern wollen wir erstmal ohne Pferde campen gehen um zu schauen, ob unser Sohn damit klar kommt in einem Zelt zu schlafen. Und für uns ist es die Möglichkeit ganz entspannt zu schauen, was wir alles mitnehmen müssen, damit Jasper glücklich und zufrieden sein kann.
In der ersten Woche im Mai wollen wir dann für 5 Tage einen Teil des Jura Höhenwegs bewandern. Ich bin gespannt wie das verlaufen wird.
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Donnerstag, 14. April 2011
Donnerstag, 20. August 2009
Ein kleines Update
Urs und ich sind jetzt seit etwas mehr als einer Woche bei meinen Eltern. Meine Eltern haben sich natürlich sehr gefreut, dass wir so unerwartet früher bei ihnen erschienen sind. Im Moment geniessen wir alle sehr unser Zusammensein. Urs und ich sind nun häufiger Unterwegs im Münsterland und geniessen stundenlange Ausritte mit keiner Steigung ;-) und vielen schönen ausgebauten Reitwegen. Von daher hat sich der Abbruch schon "gelohnt".
Zum Thema Abbruch kann ich nur sagen, dass es uns allen gut geht. Die Gründe dafür, dass wir unsere Reise nach 2/3 der Strecke beendet haben waren vielseitig. Es kamen viele Kleinigkeiten zusammen, die die Reise erschwert hatten.
Wir hatten an unserem Ruhetag unser Zelt und andere Dinge zu meinen Eltern geschickt. Weil wir davon ausgegangen waren, dass wir nun viele Wanderreitstationen auf unserem Weg finden würden, bei denen wir gut übernachten könnten. Die Wanderreitstationen gabe es (wobei Urs und ich teilweise das Preis - Leistungsverhältnis sehr bedenklich fanden), aber wir hatten trotzdem grosse Mühe Unterkünfte zu finden. Entweder gabe es für uns Mensch keine Übernachtungsmöglichkeit (nicht mals schlafen im Stroh war möglich) oder für die Pferde nur grosse Wiesen (und diese waren nicht immer gut gepflegt). Eigentlich hätten wir für die Nacht Boxen gebraucht. Mona hat immer mehr auf Bremsen- bzw. Mückenstiche reagiert. So dass wir sie nicht auch noch Nachts dem Ungeziefer aussetzen wollten. Es reichte schon, dass sie tagsüber regelmässig von den Viechern ausgesaugt wurde. Am Montag nach dem letzten Ruhetag wollten wir weitergehen, aber Mona hatte die reinste "Buckelpiste" auf ihrem Körper und an den Fesseln hat sie sich die Stiche aufgekratzt. Grundsätzlich schien es ihr aber gut zu gehen. Die nächste Überlegung war, dass sie auch so stark auf die Stiche reagierte, weil sie Hafer zum Fressen bekam. Das gibt es wohl hinundwieder bei Pferden, dass er Hafer bestimmte Reaktionen auslösen kann. Und auf unserer Weiterreise hätten wir nicht gewusst, ob wir immer ein anderes Kraftfutter für sie bekommen hätten. Und ihr mal nichts zu geben, wäre auf die Dauer nicht sinnvoll gewesen.
Ja, und dann kamen noch meine Verletzungen von dem Sturz dazu. Schmerzen hatte ich nur am Unterarm, wenn man diesen berührte oder ich irgendwas anstiess. Unterwegs hätte ich vermutlich immer wieder schmerzenausrufe gemacht, weil Mona vermutlich mal wieder mich angestossen hätte, weil eine Stechfliege am Kopf sie störte. Mein Knie machte mir auch noch leicht zu schaffen. Vor allem nach Pausen waren die ersten Schritte immer sehr schmerzhaft.
Hinzu kam, dass der Sattel beim Reiten mit Gepäck einfach nicht zu gebrauchen kam. Urs wollte, da wir ja weniger Gepäck hatten, nun gerne reiten. Aber mit meinem Sattel war das nicht möglich. Er verrutschte ständig.
Mental waren wir ebenfalls k.o.. Die Menschen in der Pfalz haben einen speziellen Dialekt und waren kaum bereit ins Hochdeutsche zu wechseln zumindestens, wenn ich sie Ansprach. Am Ende hat Urs sie angesprochen, dann haben sie sprachlich verständlicher geantwortet. In Baden-Würtenberg wurden wir unterwegs immer wieder auf unser Vorhaben angsprochen. Das war für uns immer die Möglichkeit nach Unterkünften zu fragen, dass gab es in der Pfalz nicht mehr. Die Menschen schauten häufig sehr grimmig drein. Alles zusammen führte dazu, dass wir auch mental in eine Krise gerieten und zu dem Entschluss kamen, das Ganze abzubrechen und die Reise zu meinen Eltern anzutreten. Urs ist am Sonntag mit dem Zug nach Sisikon gefahren und hat dort unseren Jeep geholt, um dann in Schattdorf den Anhänger von einem Kollegen zu holen. Am Montag sind wir mittags abgefahren und haben nach 6 Stunden Hamm erreicht.
Zum Thema Abbruch kann ich nur sagen, dass es uns allen gut geht. Die Gründe dafür, dass wir unsere Reise nach 2/3 der Strecke beendet haben waren vielseitig. Es kamen viele Kleinigkeiten zusammen, die die Reise erschwert hatten.
Wir hatten an unserem Ruhetag unser Zelt und andere Dinge zu meinen Eltern geschickt. Weil wir davon ausgegangen waren, dass wir nun viele Wanderreitstationen auf unserem Weg finden würden, bei denen wir gut übernachten könnten. Die Wanderreitstationen gabe es (wobei Urs und ich teilweise das Preis - Leistungsverhältnis sehr bedenklich fanden), aber wir hatten trotzdem grosse Mühe Unterkünfte zu finden. Entweder gabe es für uns Mensch keine Übernachtungsmöglichkeit (nicht mals schlafen im Stroh war möglich) oder für die Pferde nur grosse Wiesen (und diese waren nicht immer gut gepflegt). Eigentlich hätten wir für die Nacht Boxen gebraucht. Mona hat immer mehr auf Bremsen- bzw. Mückenstiche reagiert. So dass wir sie nicht auch noch Nachts dem Ungeziefer aussetzen wollten. Es reichte schon, dass sie tagsüber regelmässig von den Viechern ausgesaugt wurde. Am Montag nach dem letzten Ruhetag wollten wir weitergehen, aber Mona hatte die reinste "Buckelpiste" auf ihrem Körper und an den Fesseln hat sie sich die Stiche aufgekratzt. Grundsätzlich schien es ihr aber gut zu gehen. Die nächste Überlegung war, dass sie auch so stark auf die Stiche reagierte, weil sie Hafer zum Fressen bekam. Das gibt es wohl hinundwieder bei Pferden, dass er Hafer bestimmte Reaktionen auslösen kann. Und auf unserer Weiterreise hätten wir nicht gewusst, ob wir immer ein anderes Kraftfutter für sie bekommen hätten. Und ihr mal nichts zu geben, wäre auf die Dauer nicht sinnvoll gewesen.
Ja, und dann kamen noch meine Verletzungen von dem Sturz dazu. Schmerzen hatte ich nur am Unterarm, wenn man diesen berührte oder ich irgendwas anstiess. Unterwegs hätte ich vermutlich immer wieder schmerzenausrufe gemacht, weil Mona vermutlich mal wieder mich angestossen hätte, weil eine Stechfliege am Kopf sie störte. Mein Knie machte mir auch noch leicht zu schaffen. Vor allem nach Pausen waren die ersten Schritte immer sehr schmerzhaft.
Hinzu kam, dass der Sattel beim Reiten mit Gepäck einfach nicht zu gebrauchen kam. Urs wollte, da wir ja weniger Gepäck hatten, nun gerne reiten. Aber mit meinem Sattel war das nicht möglich. Er verrutschte ständig.
Mental waren wir ebenfalls k.o.. Die Menschen in der Pfalz haben einen speziellen Dialekt und waren kaum bereit ins Hochdeutsche zu wechseln zumindestens, wenn ich sie Ansprach. Am Ende hat Urs sie angesprochen, dann haben sie sprachlich verständlicher geantwortet. In Baden-Würtenberg wurden wir unterwegs immer wieder auf unser Vorhaben angsprochen. Das war für uns immer die Möglichkeit nach Unterkünften zu fragen, dass gab es in der Pfalz nicht mehr. Die Menschen schauten häufig sehr grimmig drein. Alles zusammen führte dazu, dass wir auch mental in eine Krise gerieten und zu dem Entschluss kamen, das Ganze abzubrechen und die Reise zu meinen Eltern anzutreten. Urs ist am Sonntag mit dem Zug nach Sisikon gefahren und hat dort unseren Jeep geholt, um dann in Schattdorf den Anhänger von einem Kollegen zu holen. Am Montag sind wir mittags abgefahren und haben nach 6 Stunden Hamm erreicht.
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Dienstag, 11. August 2009
Ende!
Wir haben unsere Reise abgebrochen und sind nun seit gestern bei meinen Eltern.
Weiteres werde ich in den nächsten Tage bloggen.
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Donnerstag, 23. Juli 2009
Huhu, wir sind wieder aufgetaucht.
Auch U-Boote tauchen regelmässig auf. Bei uns gestaltet es sich noch als etwas schwierig regelmässig zu bloggen, da wir meistens abseits der Städte ( Städte = Interntcafes) laufen und auch unterkommen. Zur Zeit sind wir im Schwarzwald am Titisee und machen heute einen Tag Pause. Und somit habe ich die Gelegenheit und vor allem die Zeit einen Internetzugang zu suchen. Ehrlich gesagt, habe ich es mir auch einfacher vorgestellt. Naja, es ist halt wie es ist. Aber dafür kann ich jetzt ganz viel erzählen....
Sonntag, 12. Juli 2009
Uneinigkeit wird zu Einigkeit
Wir haben uns entschieden, dass wir am Montag im Verlaufe des Morgens losgehen. Endlich! Morgen früh kommt der Tierarzt unseres Vertauens und wird noch für die zwei Pferde ein Zeugnis ausstellen, damit wir auch seuchenfrei über die Grenze gehen könnnen. Und dann dürfte uns nichts mehr im Wege stehen.
Lange Zeit hatten wir gedacht, dass wir Richtung Seelisberg gehen würden. Jetzt haben wir uns aber umentschieden und laufen einen Teil der Axenstrasse :-( bis nach Sisikon und danach geht es über eine schöne Teilstrecke vom Weg der Schweiz bis nach Schwyz. Von dort aus ist die grobe Planung durch den Kanton Schwyz und Aargau und zur Grenzstadt Reihnfelden zu laufen/reiten.
Lange Zeit hatten wir gedacht, dass wir Richtung Seelisberg gehen würden. Jetzt haben wir uns aber umentschieden und laufen einen Teil der Axenstrasse :-( bis nach Sisikon und danach geht es über eine schöne Teilstrecke vom Weg der Schweiz bis nach Schwyz. Von dort aus ist die grobe Planung durch den Kanton Schwyz und Aargau und zur Grenzstadt Reihnfelden zu laufen/reiten.
Freitag, 10. Juli 2009
Weiterhin Uneinigkeit
Es besteht weiterhin eine gewisse Uneinigkeit darüber, ob wir nun am Montag oder am Dienstag losgehen. Wir werden sehen.... Die Reporterin vom Urner Wochenblatt hat sich jedenfalls schon bei uns gemeldet. Sie möchten nochmal einen kleinen Bericht über unsere Abreise machen.
Donnerstag, 9. Juli 2009
abreisen oder besser gesagt abreiten - aber wann?
Urs und ich sind uns noch nicht ganz so einige, ob wir nun am nächsten Montag oder am nächsten Dienstag unsere Reise starten. Ich bin für Montag und Urs für Dienstag. Urs möchte gerne die Route mehr ausplanen und ich sage es reicht so wie wir es bis jetzt gemacht haben. Ich finde es wichtig, dass wir ungefähre bekannte Richtungspunkte ( Städte, Dörfer, Aussichtspunkte) haben und uns an diesen orientieren. Und zuviel Planung ist auch nicht gut, dann sind wir zu fest gebunden. Und vor allem wie sollen wir die einzelnen Teilstrecken planen, wenn wir gar nicht wissen, wie weit Pferd und Mensch laufen können.
Naja, vielleicht müssen wir es machen wie mein Vater es sagte: "...es reicht auch ein Kompass und dann einfach nach Norden reiten." Wo er recht hat, hat er recht. :-)
Wir werden es sehen.
Naja, vielleicht müssen wir es machen wie mein Vater es sagte: "...es reicht auch ein Kompass und dann einfach nach Norden reiten." Wo er recht hat, hat er recht. :-)
Wir werden es sehen.
Freitag, 12. Juni 2009
Pause
Bei uns geht es langsam in den Endspurt. Wir müssen im Moment noch so vieles erledigen, so dass im Moment unsere Wandertouren auf Eis liegen. Sorry. Dafür wird es vielleicht hinundwieder ältere Bilder geben. Ich denke die nächsten Berichte wird es wieder geben, wenn wir unterwegs sind.
Ach ja, viele haben uns schon gefragt, ab wann wir den überhaupt unterwegs wären; geplant ist von unserer Seite die Woche zwischen 12.07.09 und 18.07.09. Genaueres werde ich dann aber noch per Blog bekannt geben. Auch sind Urs und ich am überlegen, ob wir am Tag vor unserer Abreise noch einen kleinen Abschiedsapero machen sollen. Wir wissen es noch nicht so recht, aber ich gebe euch auch dazu per Blog noch weitere Informationen.
Es kommen spannende Zeiten auf uns zu. Ich freue mich darauf.
Ach ja, viele haben uns schon gefragt, ab wann wir den überhaupt unterwegs wären; geplant ist von unserer Seite die Woche zwischen 12.07.09 und 18.07.09. Genaueres werde ich dann aber noch per Blog bekannt geben. Auch sind Urs und ich am überlegen, ob wir am Tag vor unserer Abreise noch einen kleinen Abschiedsapero machen sollen. Wir wissen es noch nicht so recht, aber ich gebe euch auch dazu per Blog noch weitere Informationen.
Es kommen spannende Zeiten auf uns zu. Ich freue mich darauf.
Sonntag, 12. April 2009
Wir sind bereit ! :-)
Heute war mal ein Ruhetag für unsere Pferde. Urs und ich haben die Zeit genutzt um einmal unser Gepäckmaterial zu testen. Urs hat viel getüftelt und ausprobiert, wie man das Gewicht am Besten auf die zwei Pferde verteilen kann.
Hier seht ihr das Endergebnis:
Mona

Ronny

Wie das Ganze am Vormittag aussah, zeige ich euch hier:
Urs seine Klamotten:

Corinne ihre Klamotten:

Und damit ihr wisst was in den einzelnen Taschen ist, hier nochmals eine Liste:
Ronny / Urs
linke Fronttasche:
- Karten
- Trinken / Snacks
- Stirnlampen
rechte Fronttasche:
- Werkzeug ( Zange, Tape, Nadel und Faden, Kreuzschrauben, Kabelbinder, Rep.mat.
für Hufschuhe, Mattenrep. )
- Sonnenbrille
Hecktasche links:
- dünne lange Hose beige
- 3/4 Tigts
- kurze Baumwollhose
- Badetuch
- Kopftuch
- Pulli
- Kulturbeutel
Hecktasche rechts:
- 3 Socken
- 3 T-Shirts
- 3 Unterhosen
- 2 langarm Shirts
- Weste
- Badehose
- Käppi
rotes Pack Rack
- Regenmantel
- Regendecke
- Zelt
- Schlafsack
- Matte
- Crocks
- Kocher / Pfanne
- Seil
- evtl. Karabiner
Reiter / Pferd am Körper:
Hut (Helm), Halfter, Führstrick, Fronttasche, Sattel, Vorderzeug, Hufschuhe
Mona / Corinne
Fronttasche links:
- Fliegenmittel
- Stirnlampe
- Harzsalbe
- Trinkflasche / Snack
Fronttasche rechts:
- Taschentücher
- Fotokamera
Hecktasche links:
- Sandalen
- North Face Jacke
- Cargohose
- leichte Jeanshose
- 2 Pullis
- Badeanzug
- 2 Tops
- Waschlappen
- Kopftuch
- Kulturbeutel
Hecktasche rechts:
- Badetuch
- Pyjama
- 3 T-Shirts
- kurze Hose
- 1 langarm Shirt
- 3 Unterhosen
- 4 Socken
- 3 BH
gelbes Rack Pack:
- Regendecke Pferd
- Regenmantel Mensch
- Schlafsack
- Matte
- Zaun
- Eimer
- Küchenmaterial ( Feuerzeug, Dreibein, Salz, Spülmittel, Baumwollsack, Windschutz,
2 Gabeln, 2 Löffel, 1 Taschenmesser,
Küchentrockentuch)
- Apotheke
- Putzzeug ( Handschuh, Bürste, Striegel)
- 2 Becher
- 2 Teller
- Plastiktüten
- Karten / Führer
- Elektrozaun
- Elektro ( Solarladegerät, Ladegerät für Fotokamera)
Reiter und Pferd am Körper:
Reithalfter, Führstrück, Helm, Reitweste, Hufschuhe, Sattel, Vorderzeug, Ausweise, Telefon
Das alles hört sich nach viel Gewicht an - ist es aber merkwürdigerweise nicht. Urs hat es heute Abend alles gewogen.
Die rote und gelbe Packtasche wiegen jeweils 12.5 und 11.5 kg;
die Hecktaschen wiegen pro Pferd jeweils 6 und 5.5 kg
hinzu kommen die Fronttaschen mit jeweils 1.5 kg und die Sättel. Ronny seiner ist sehr schwer und wiegt ca. 15 kg, der von Mona "nur" ca. 9 kg.
Ronny würde somit ohne Reiter 35 kg und Mona ohne Reiter 27.5 kg tragen. Müsste eigentlich für beide Pferde gut machbar sein.
Wenn einer von euch noch das Gefühl hat, es würde in unserer Liste noch etwas wichtiges fehlen - Bitte melden.
Hier seht ihr das Endergebnis:
Mona
Ronny
Wie das Ganze am Vormittag aussah, zeige ich euch hier:
Urs seine Klamotten:
Corinne ihre Klamotten:
Und damit ihr wisst was in den einzelnen Taschen ist, hier nochmals eine Liste:
Ronny / Urs
linke Fronttasche:
- Karten
- Trinken / Snacks
- Stirnlampen
rechte Fronttasche:
- Werkzeug ( Zange, Tape, Nadel und Faden, Kreuzschrauben, Kabelbinder, Rep.mat.
für Hufschuhe, Mattenrep. )
- Sonnenbrille
Hecktasche links:
- dünne lange Hose beige
- 3/4 Tigts
- kurze Baumwollhose
- Badetuch
- Kopftuch
- Pulli
- Kulturbeutel
Hecktasche rechts:
- 3 Socken
- 3 T-Shirts
- 3 Unterhosen
- 2 langarm Shirts
- Weste
- Badehose
- Käppi
rotes Pack Rack
- Regenmantel
- Regendecke
- Zelt
- Schlafsack
- Matte
- Crocks
- Kocher / Pfanne
- Seil
- evtl. Karabiner
Reiter / Pferd am Körper:
Hut (Helm), Halfter, Führstrick, Fronttasche, Sattel, Vorderzeug, Hufschuhe
Mona / Corinne
Fronttasche links:
- Fliegenmittel
- Stirnlampe
- Harzsalbe
- Trinkflasche / Snack
Fronttasche rechts:
- Taschentücher
- Fotokamera
Hecktasche links:
- Sandalen
- North Face Jacke
- Cargohose
- leichte Jeanshose
- 2 Pullis
- Badeanzug
- 2 Tops
- Waschlappen
- Kopftuch
- Kulturbeutel
Hecktasche rechts:
- Badetuch
- Pyjama
- 3 T-Shirts
- kurze Hose
- 1 langarm Shirt
- 3 Unterhosen
- 4 Socken
- 3 BH
gelbes Rack Pack:
- Regendecke Pferd
- Regenmantel Mensch
- Schlafsack
- Matte
- Zaun
- Eimer
- Küchenmaterial ( Feuerzeug, Dreibein, Salz, Spülmittel, Baumwollsack, Windschutz,
2 Gabeln, 2 Löffel, 1 Taschenmesser,
Küchentrockentuch)
- Apotheke
- Putzzeug ( Handschuh, Bürste, Striegel)
- 2 Becher
- 2 Teller
- Plastiktüten
- Karten / Führer
- Elektrozaun
- Elektro ( Solarladegerät, Ladegerät für Fotokamera)
Reiter und Pferd am Körper:
Reithalfter, Führstrück, Helm, Reitweste, Hufschuhe, Sattel, Vorderzeug, Ausweise, Telefon
Das alles hört sich nach viel Gewicht an - ist es aber merkwürdigerweise nicht. Urs hat es heute Abend alles gewogen.
Die rote und gelbe Packtasche wiegen jeweils 12.5 und 11.5 kg;
die Hecktaschen wiegen pro Pferd jeweils 6 und 5.5 kg
hinzu kommen die Fronttaschen mit jeweils 1.5 kg und die Sättel. Ronny seiner ist sehr schwer und wiegt ca. 15 kg, der von Mona "nur" ca. 9 kg.
Ronny würde somit ohne Reiter 35 kg und Mona ohne Reiter 27.5 kg tragen. Müsste eigentlich für beide Pferde gut machbar sein.
Wenn einer von euch noch das Gefühl hat, es würde in unserer Liste noch etwas wichtiges fehlen - Bitte melden.
Sonntag, 22. März 2009
Reitequipment - was nehme ich auf die Reise mit?
Urs und ich haben immer wieder Diskussionen darüber, ob wir Helm und/oder Sicherheitsweste und Leuchtmaterial mitnehmen. Ich bin ganz klar für mehr Sicherheit und werde auf jedenfall meinen Helm und Leuchtmaterial mitnehmen. Ich gebe zu ich überlege, ob ich im Sommer die Reitweste mit nehmen soll. Urs ist sich teilweise nicht sicher, was genau es braucht. Die Reitweste lässt er wohl hier.
Auf unserem heutigen Ritt sind uns zwei junge Reiterinnen (ca. 14 16 jährig) entgegengekommen. Ich war ein wenig entsetzt, als ich gesehen habe, dass sie weder Helm noch vernünftiges Schuhwerk noch Reitkleidung an hatten. Eines der jungen Mädchen ist sogar noch ohne Sattel geritten. Sie sind auf dem Damm galoppiert und hatten recht viel vertrauen in ihre Pferde. Mag sein, dass ihre Pferde einwenig ruhiger sind als unsere - aber ich finde es doch verantwortungslos gegenüber sich selbst und auch anderen ohne Sicherheitsvorkehrungen zu reiten. Vielleicht bin ich mit meinem Beruf auch mehr sensibilisiert als andere Menschen. Denn ich habe Menschen gesehen, die nach einem "glimpflichen" Sturz von einem Pferd oder auf Skieren 4 bis 6 wöchige Rehamassnahmen benötigt haben und heute noch unter Konzentrationsschwächen leiden und deswegen nicht ihrem Beruf nachgehen können.
Ich nehme meine Sicherheitsweste mit. Habe ich soeben beschlossen. Sicher ist sicher.
Auf unserem heutigen Ritt sind uns zwei junge Reiterinnen (ca. 14 16 jährig) entgegengekommen. Ich war ein wenig entsetzt, als ich gesehen habe, dass sie weder Helm noch vernünftiges Schuhwerk noch Reitkleidung an hatten. Eines der jungen Mädchen ist sogar noch ohne Sattel geritten. Sie sind auf dem Damm galoppiert und hatten recht viel vertrauen in ihre Pferde. Mag sein, dass ihre Pferde einwenig ruhiger sind als unsere - aber ich finde es doch verantwortungslos gegenüber sich selbst und auch anderen ohne Sicherheitsvorkehrungen zu reiten. Vielleicht bin ich mit meinem Beruf auch mehr sensibilisiert als andere Menschen. Denn ich habe Menschen gesehen, die nach einem "glimpflichen" Sturz von einem Pferd oder auf Skieren 4 bis 6 wöchige Rehamassnahmen benötigt haben und heute noch unter Konzentrationsschwächen leiden und deswegen nicht ihrem Beruf nachgehen können.
Ich nehme meine Sicherheitsweste mit. Habe ich soeben beschlossen. Sicher ist sicher.
Freitag, 20. Februar 2009
Zubehörliste für den "grossen" Ritt
Urs und ich haben unabhängig voneinander mal eine Liste erstellt, was wir denn für wichtig halten würden, um es mit auf den grossen Ritt mitzunehmen. Wir haben vorerst keine Einschränkungskriterien vorrausgestellt. Ich vermute mal, dass wir von den Listen einiges noch verändern werden bzw. müssen. Spätestens am letzten Tag vor unserer Abreise, weil wir dann merken, dass wir zu viel Material haben oder uns irgendwelche "lebenswichtigen" Dinge fehlen. :-)
Also hier die ersten Listen
URS
Pferd
Hufschuhe, Regendecken, Rackpack, Zaun + Isolatoren, Zange, Klebeband, Kabelbinder, Putzzeug, Futteraal, Heunetz, Falteimer, Packtaschen Hinten und Vorne
Küche
Zelt, Säge, Seile, Trap, Kocher
Toilette
Linsen, Stirnlampe, First Aid, Handtuch, Badehose, Sonnenbrille, Sonnencreme, Duschmittel, Zahnpflege, Allergiemittel, Niveacreme, WC-Papier
Kleider
Hut, Cappy, 3 Paar Socken, 3x Unterwäsche, Kurze Hose, lange Hose, Chaps, Regenmantel, Pulli, grüne Jacke, Weste, langarm Shirt
Sonstiges
Handy + Akkuladegerät, Karten + Führer, Fotoaparat, Schreibzeug, Natel-Nr. Pferd /Glocke
CORINNE
Küche
Messer, Gabel, Löffel, Teller, Becher, Campingkocher, Topf, Feuerzeug, Trockentuch, Sprülmittel, Gascartuschen, Getränkebehälter, kleiner Essensvorrat
Toilette
Zahnpflege, Handcreme, First Aid (Asperin, Pflaster, Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial, Schere) Toilettenpapier, Schampoo, evtl. Seife, Bürste, Handtuch, Hygieneartikel f. Frauen
Kleidung
3x Unterwäsche, 3 T-shirt / Trägershirt, 2 Pulli, 1 Kargohose, 1 lange Hose, 1 kurze Hose, 1 Regencape, 1 Sandalen, 1 Wanderschuhe, 1 Kopfbedeckung Tücher / Hut, 1 Outdoorjacke, 3 Sockenpaare, 1 Pyjama
Pferd
Weidezaun, Halfter + Führstrick, Putzzeug (Bürste, Hufkratzer, Schwamm), Regendecken, Wassereimer 2 Stk., Futteraale 2 Stk., Helm, Hufschuhe, Hufraspel, Sattel + Trense, First Aid für Pferde ( Bandagen, Kühlpackungen, Desinfektion)
Sonstiges
Wanderkarten + Bücher, Schlafsack, Zelt, Sonnencreme, Handy, Schlafunterlage, Plastiksack 2Stk., Nadel + Faden, Stirnlampen, Taschenmesser, Wäscheklammern 10 Stk., Seil für Wäsche oder Anderes, Sicherheitsnadeln, Kamera, Hüfttasche evtl. Leuchtweste und Leuchtmaterial für Pferde, Papiere ( Ausweise Mensch und Tier, Impfausweise Mensch und Tier)
Wieso habe ich nur das Gefühl, dass ich mehr mitnehmen werde als Urs? :-)
Also hier die ersten Listen
URS
Pferd
Hufschuhe, Regendecken, Rackpack, Zaun + Isolatoren, Zange, Klebeband, Kabelbinder, Putzzeug, Futteraal, Heunetz, Falteimer, Packtaschen Hinten und Vorne
Küche
Zelt, Säge, Seile, Trap, Kocher
Toilette
Linsen, Stirnlampe, First Aid, Handtuch, Badehose, Sonnenbrille, Sonnencreme, Duschmittel, Zahnpflege, Allergiemittel, Niveacreme, WC-Papier
Kleider
Hut, Cappy, 3 Paar Socken, 3x Unterwäsche, Kurze Hose, lange Hose, Chaps, Regenmantel, Pulli, grüne Jacke, Weste, langarm Shirt
Sonstiges
Handy + Akkuladegerät, Karten + Führer, Fotoaparat, Schreibzeug, Natel-Nr. Pferd /Glocke
CORINNE
Küche
Messer, Gabel, Löffel, Teller, Becher, Campingkocher, Topf, Feuerzeug, Trockentuch, Sprülmittel, Gascartuschen, Getränkebehälter, kleiner Essensvorrat
Toilette
Zahnpflege, Handcreme, First Aid (Asperin, Pflaster, Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial, Schere) Toilettenpapier, Schampoo, evtl. Seife, Bürste, Handtuch, Hygieneartikel f. Frauen
Kleidung
3x Unterwäsche, 3 T-shirt / Trägershirt, 2 Pulli, 1 Kargohose, 1 lange Hose, 1 kurze Hose, 1 Regencape, 1 Sandalen, 1 Wanderschuhe, 1 Kopfbedeckung Tücher / Hut, 1 Outdoorjacke, 3 Sockenpaare, 1 Pyjama
Pferd
Weidezaun, Halfter + Führstrick, Putzzeug (Bürste, Hufkratzer, Schwamm), Regendecken, Wassereimer 2 Stk., Futteraale 2 Stk., Helm, Hufschuhe, Hufraspel, Sattel + Trense, First Aid für Pferde ( Bandagen, Kühlpackungen, Desinfektion)
Sonstiges
Wanderkarten + Bücher, Schlafsack, Zelt, Sonnencreme, Handy, Schlafunterlage, Plastiksack 2Stk., Nadel + Faden, Stirnlampen, Taschenmesser, Wäscheklammern 10 Stk., Seil für Wäsche oder Anderes, Sicherheitsnadeln, Kamera, Hüfttasche evtl. Leuchtweste und Leuchtmaterial für Pferde, Papiere ( Ausweise Mensch und Tier, Impfausweise Mensch und Tier)
Wieso habe ich nur das Gefühl, dass ich mehr mitnehmen werde als Urs? :-)
Mittwoch, 11. Februar 2009
Trennungstraining
Wir stellen immer mehr fest, dass die zwei Pferde sehr an einander hängen und nur ungern von einander getrennt werden. Deswegen haben wir beschlossen, dass wir regelmässig ein Trennungstraining machen werden. Es ist auf Wanderritten wichtig, dass die Pferde unabhängig voneinander laufen können. Man weiss ja nie, ob einer von Beiden, mal alleine weitergehen muss. Es ist jedenfalls herzergreifend wie die zwei Pferde nacheinander rufen. Ronny fast noch schlimmer als Mona. Beim ersten mal, als ich mit Mona den Platz verlassen habe und mit der Stute 500m die Strasse herunter gelaufen bin, hat Ronny sich auf dem Platz völlig verausgabt. Er war nach 20 Minuten nass geschwitz. Bei Mona war es ähnlich. Sie hat vor lauter Wut nur Bocksprünge gemacht. Bei beiden Pferden war das Gewieher gross und vor allem laut. Ich möchte nicht wissen, was die lieben Nachbarn gedacht haben.
Hier ein paar Videos vom zweiten Trennungsversuch. Diesmal ist es nicht mehr ganz so arg. Ronny läuft zwar noch ein paar Runden, aber er regt sich psychisch nicht mehr ganz so stark auf.
Wundert euch nicht über die lauten Hintergrundgeräusche. Das liegt daran, dass der Fön sein Unwesen im Urnerland getrieben hat.
MonaI
MonaII
Ronny
Hier ein paar Videos vom zweiten Trennungsversuch. Diesmal ist es nicht mehr ganz so arg. Ronny läuft zwar noch ein paar Runden, aber er regt sich psychisch nicht mehr ganz so stark auf.
Wundert euch nicht über die lauten Hintergrundgeräusche. Das liegt daran, dass der Fön sein Unwesen im Urnerland getrieben hat.
MonaI
MonaII
Ronny
Freitag, 9. Januar 2009
Heute war ein Tag an dem Urs seinen Kopf rauchen lassen hat. Er hat sich per Internet und Fahrradkarten über unsere Wegstrecke kundig gemacht. So wie es aussieht werden wir wohl über den Schwarzwald und dann weiter über die Eifel Richtung Hamm reiten/wandern. Als Beweis gebe ich euch ein Foto.

Apropros wir hatten heute wunderschönes Wetter auch davon habe ich für euch ein Beweisfoto. Seht selber.
Apropros wir hatten heute wunderschönes Wetter auch davon habe ich für euch ein Beweisfoto. Seht selber.
Wenn ihr öfter wissen möchte, wie das Wetter auf dem Haldi ist, könnt ihr auf folgende Internetseite gehen. www.haldi-uri.ch oder www.uri-haldi.ch. Dort gibt es eine Webcam, die regelmässig Fotos vom Haldi zeigt. :-)
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