Hallo Zusammen,
lang, lang habe ich nichts mehr von mir hören lassen auf diesem Blog. Aber nach einigen gesundheitlichen Problemen und einem "Winterschlaf" habe ich mich wieder aufgerafft, um diesen Blog weiterzuführen.
Wir hatten hier im Freiamt bisher einen wunderschönen Winter mit reichlich Schnee. Wir haben viele mehrstündige Ausritte im Pulverschnee und dabei auch tolle Fotos gemacht. Der Schnee hatte den Vorteil, dass die Pferde keinen Hufschutz tragen mussten und sie haben es jedesmal die Ausritte sichtlich genossen. Selbst Mona, welches ja eher ein gemütliches Pferdchen ist, wurde zwischendurch übermütig, so dass sie es wagte sich auf ein Wettrennen mit Ronny einzulassen. Ich sage euch, wenn Mona auch nur den Hauch einer Chance sieht, dass sie gegen Ronny gewinnen kann, kann dieses Pferd dermassen Gas (auch über eine lange Strecke) geben, dass ich einfach nur noch fassungslos und auch mächtig stolz auf sie bin. Wenn sie gewinnt, dann ist sie super stolz auf sich. Sie geht mit erhobenen Kopf vorraus und die Ohren sind nach vorne gerichtet und ihre Augen leuchten. Urs haben schon so manchesmal gegrinst. Es ist ein herziges Bild.
Ansonsten haben Urs und ich häufiger Bodenarbeit mit den Tieren gemacht. Mehrmals haben wir unser Trennungstraining gemacht. Was jetzt gar nicht mal so schlecht funktioniert. Ronny tut zwar immer noch wie ein "Wildschwein" wenn Mona weggeht. Das gewieher ist laut und er buckelt einige Male im Auslauf. Aber es ist nicht mehr so, dass wir angst haben müssten, er würde uns den Auslauf demolieren. :-)
Umgekehrt geht es noch besser. Mona kann man mit Möhren und Heu bestechen und dann ist sie erstmal für eine Zeit ruhig. :-)
Seit November 09 haben wir eine Reitbeteiligung für unsere Pferde. Kim ist eine ruhige junge Frau, die uns am Wochenende hilft. Für uns ist das ganz praktisch, da Urs hinundwieder mal einen Samstag braucht, um seine Wandersachen zu planen. Er ist gerade dabei sein Sommerprogramm zu planen. Schaut doch einfach mal wieder auf seiner Homepage vorbei. Und ich bin auch mit meiner Arbeit beschäftigt und bin froh, wenn ich mal einen Samstag zum Berichte schreiben habe.
Nun warten wir im Moment nur noch darauf, dass der Winter vorbei geht. Unser nächsten Reitziele sind zum einen das Jura. Es soll ein Reiterparadies sein und zum Anderen hat man uns die Strecke an der Reuss von Gisikon/Root Richtung Luzern empfohlen. Das wollen wir ausprobieren, sobald es das Wetter zu lässt.
Fotos vom Winter, werde ich euch bei Gelegenheit hochladen.
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Samstag, 6. März 2010
Freitag, 23. Oktober 2009
In der Zwischenzeit
In der Zwischenzeit haben Urs und ich uns in Geltwil eingelebt, dass heisst, wir kennen kaum Leute aber das Dorf kennt uns. :-) Für mich ist es so stimmig.
Wir haben am Anfang viele Ausritte gemacht. Und sind über Feld und Wiesen galoppiert. Ich habe festgestellt, dass wir so die Gegend sehr gut erkundet haben und auch kennengelernt haben. Die Pferde wissen nun wo ihr Stall ist. Und finden den Weg auch alleine zurück. Glauben wir zumindestens. Ausprobiert haben wir es noch nicht. :-) Abgesehen davon, ist es spannend wieder auf Abschnitten unseres Reiseweges entlangzureiten und nun auch die Streckenverhältnisse zu sehen bzw. zu begreifen. Als wir unterwegs waren, hatte ich häufig das Gefühl, dass wir zu wenige Kilometer laufen und heute denke ich, wouw, dass bin ich alles mal gelaufen. Und empfinde die Strecken viel länger als damals. Wie heisst es doch so schön, `Zeit relativiert alles.`

Panoramaaussicht vom Horben (Lindenberg) der Hausberg vom Freiamt
Wir haben am Anfang viele Ausritte gemacht. Und sind über Feld und Wiesen galoppiert. Ich habe festgestellt, dass wir so die Gegend sehr gut erkundet haben und auch kennengelernt haben. Die Pferde wissen nun wo ihr Stall ist. Und finden den Weg auch alleine zurück. Glauben wir zumindestens. Ausprobiert haben wir es noch nicht. :-) Abgesehen davon, ist es spannend wieder auf Abschnitten unseres Reiseweges entlangzureiten und nun auch die Streckenverhältnisse zu sehen bzw. zu begreifen. Als wir unterwegs waren, hatte ich häufig das Gefühl, dass wir zu wenige Kilometer laufen und heute denke ich, wouw, dass bin ich alles mal gelaufen. Und empfinde die Strecken viel länger als damals. Wie heisst es doch so schön, `Zeit relativiert alles.`
Panoramaaussicht vom Horben (Lindenberg) der Hausberg vom Freiamt
Freitag, 21. August 2009
Was möchtet ihr gerne noch lesen?
Fotos habe ich nun einige gebloggt. Urs und ich haben aber noch weitaus mehr von denen. :-) Aber alle zu bloggen, wäre doch etwas übertrieben.
Was würde euch denn noch so interessieren von unserer Reise? Ihr könnt die Fragen über "Komentar" stellen. Dann kann ich zu dem Thema noch etwas bloggen.
Was würde euch denn noch so interessieren von unserer Reise? Ihr könnt die Fragen über "Komentar" stellen. Dann kann ich zu dem Thema noch etwas bloggen.
Donnerstag, 20. August 2009
Ein kleines Update
Urs und ich sind jetzt seit etwas mehr als einer Woche bei meinen Eltern. Meine Eltern haben sich natürlich sehr gefreut, dass wir so unerwartet früher bei ihnen erschienen sind. Im Moment geniessen wir alle sehr unser Zusammensein. Urs und ich sind nun häufiger Unterwegs im Münsterland und geniessen stundenlange Ausritte mit keiner Steigung ;-) und vielen schönen ausgebauten Reitwegen. Von daher hat sich der Abbruch schon "gelohnt".
Zum Thema Abbruch kann ich nur sagen, dass es uns allen gut geht. Die Gründe dafür, dass wir unsere Reise nach 2/3 der Strecke beendet haben waren vielseitig. Es kamen viele Kleinigkeiten zusammen, die die Reise erschwert hatten.
Wir hatten an unserem Ruhetag unser Zelt und andere Dinge zu meinen Eltern geschickt. Weil wir davon ausgegangen waren, dass wir nun viele Wanderreitstationen auf unserem Weg finden würden, bei denen wir gut übernachten könnten. Die Wanderreitstationen gabe es (wobei Urs und ich teilweise das Preis - Leistungsverhältnis sehr bedenklich fanden), aber wir hatten trotzdem grosse Mühe Unterkünfte zu finden. Entweder gabe es für uns Mensch keine Übernachtungsmöglichkeit (nicht mals schlafen im Stroh war möglich) oder für die Pferde nur grosse Wiesen (und diese waren nicht immer gut gepflegt). Eigentlich hätten wir für die Nacht Boxen gebraucht. Mona hat immer mehr auf Bremsen- bzw. Mückenstiche reagiert. So dass wir sie nicht auch noch Nachts dem Ungeziefer aussetzen wollten. Es reichte schon, dass sie tagsüber regelmässig von den Viechern ausgesaugt wurde. Am Montag nach dem letzten Ruhetag wollten wir weitergehen, aber Mona hatte die reinste "Buckelpiste" auf ihrem Körper und an den Fesseln hat sie sich die Stiche aufgekratzt. Grundsätzlich schien es ihr aber gut zu gehen. Die nächste Überlegung war, dass sie auch so stark auf die Stiche reagierte, weil sie Hafer zum Fressen bekam. Das gibt es wohl hinundwieder bei Pferden, dass er Hafer bestimmte Reaktionen auslösen kann. Und auf unserer Weiterreise hätten wir nicht gewusst, ob wir immer ein anderes Kraftfutter für sie bekommen hätten. Und ihr mal nichts zu geben, wäre auf die Dauer nicht sinnvoll gewesen.
Ja, und dann kamen noch meine Verletzungen von dem Sturz dazu. Schmerzen hatte ich nur am Unterarm, wenn man diesen berührte oder ich irgendwas anstiess. Unterwegs hätte ich vermutlich immer wieder schmerzenausrufe gemacht, weil Mona vermutlich mal wieder mich angestossen hätte, weil eine Stechfliege am Kopf sie störte. Mein Knie machte mir auch noch leicht zu schaffen. Vor allem nach Pausen waren die ersten Schritte immer sehr schmerzhaft.
Hinzu kam, dass der Sattel beim Reiten mit Gepäck einfach nicht zu gebrauchen kam. Urs wollte, da wir ja weniger Gepäck hatten, nun gerne reiten. Aber mit meinem Sattel war das nicht möglich. Er verrutschte ständig.
Mental waren wir ebenfalls k.o.. Die Menschen in der Pfalz haben einen speziellen Dialekt und waren kaum bereit ins Hochdeutsche zu wechseln zumindestens, wenn ich sie Ansprach. Am Ende hat Urs sie angesprochen, dann haben sie sprachlich verständlicher geantwortet. In Baden-Würtenberg wurden wir unterwegs immer wieder auf unser Vorhaben angsprochen. Das war für uns immer die Möglichkeit nach Unterkünften zu fragen, dass gab es in der Pfalz nicht mehr. Die Menschen schauten häufig sehr grimmig drein. Alles zusammen führte dazu, dass wir auch mental in eine Krise gerieten und zu dem Entschluss kamen, das Ganze abzubrechen und die Reise zu meinen Eltern anzutreten. Urs ist am Sonntag mit dem Zug nach Sisikon gefahren und hat dort unseren Jeep geholt, um dann in Schattdorf den Anhänger von einem Kollegen zu holen. Am Montag sind wir mittags abgefahren und haben nach 6 Stunden Hamm erreicht.
Zum Thema Abbruch kann ich nur sagen, dass es uns allen gut geht. Die Gründe dafür, dass wir unsere Reise nach 2/3 der Strecke beendet haben waren vielseitig. Es kamen viele Kleinigkeiten zusammen, die die Reise erschwert hatten.
Wir hatten an unserem Ruhetag unser Zelt und andere Dinge zu meinen Eltern geschickt. Weil wir davon ausgegangen waren, dass wir nun viele Wanderreitstationen auf unserem Weg finden würden, bei denen wir gut übernachten könnten. Die Wanderreitstationen gabe es (wobei Urs und ich teilweise das Preis - Leistungsverhältnis sehr bedenklich fanden), aber wir hatten trotzdem grosse Mühe Unterkünfte zu finden. Entweder gabe es für uns Mensch keine Übernachtungsmöglichkeit (nicht mals schlafen im Stroh war möglich) oder für die Pferde nur grosse Wiesen (und diese waren nicht immer gut gepflegt). Eigentlich hätten wir für die Nacht Boxen gebraucht. Mona hat immer mehr auf Bremsen- bzw. Mückenstiche reagiert. So dass wir sie nicht auch noch Nachts dem Ungeziefer aussetzen wollten. Es reichte schon, dass sie tagsüber regelmässig von den Viechern ausgesaugt wurde. Am Montag nach dem letzten Ruhetag wollten wir weitergehen, aber Mona hatte die reinste "Buckelpiste" auf ihrem Körper und an den Fesseln hat sie sich die Stiche aufgekratzt. Grundsätzlich schien es ihr aber gut zu gehen. Die nächste Überlegung war, dass sie auch so stark auf die Stiche reagierte, weil sie Hafer zum Fressen bekam. Das gibt es wohl hinundwieder bei Pferden, dass er Hafer bestimmte Reaktionen auslösen kann. Und auf unserer Weiterreise hätten wir nicht gewusst, ob wir immer ein anderes Kraftfutter für sie bekommen hätten. Und ihr mal nichts zu geben, wäre auf die Dauer nicht sinnvoll gewesen.
Ja, und dann kamen noch meine Verletzungen von dem Sturz dazu. Schmerzen hatte ich nur am Unterarm, wenn man diesen berührte oder ich irgendwas anstiess. Unterwegs hätte ich vermutlich immer wieder schmerzenausrufe gemacht, weil Mona vermutlich mal wieder mich angestossen hätte, weil eine Stechfliege am Kopf sie störte. Mein Knie machte mir auch noch leicht zu schaffen. Vor allem nach Pausen waren die ersten Schritte immer sehr schmerzhaft.
Hinzu kam, dass der Sattel beim Reiten mit Gepäck einfach nicht zu gebrauchen kam. Urs wollte, da wir ja weniger Gepäck hatten, nun gerne reiten. Aber mit meinem Sattel war das nicht möglich. Er verrutschte ständig.
Mental waren wir ebenfalls k.o.. Die Menschen in der Pfalz haben einen speziellen Dialekt und waren kaum bereit ins Hochdeutsche zu wechseln zumindestens, wenn ich sie Ansprach. Am Ende hat Urs sie angesprochen, dann haben sie sprachlich verständlicher geantwortet. In Baden-Würtenberg wurden wir unterwegs immer wieder auf unser Vorhaben angsprochen. Das war für uns immer die Möglichkeit nach Unterkünften zu fragen, dass gab es in der Pfalz nicht mehr. Die Menschen schauten häufig sehr grimmig drein. Alles zusammen führte dazu, dass wir auch mental in eine Krise gerieten und zu dem Entschluss kamen, das Ganze abzubrechen und die Reise zu meinen Eltern anzutreten. Urs ist am Sonntag mit dem Zug nach Sisikon gefahren und hat dort unseren Jeep geholt, um dann in Schattdorf den Anhänger von einem Kollegen zu holen. Am Montag sind wir mittags abgefahren und haben nach 6 Stunden Hamm erreicht.
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Dienstag, 11. August 2009
Ende!
Wir haben unsere Reise abgebrochen und sind nun seit gestern bei meinen Eltern.
Weiteres werde ich in den nächsten Tage bloggen.
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Wanderung
Donnerstag, 23. Juli 2009
kleine und grössere Erlebnisse
Ich führe Tagebuch. Sonst wäre ich nicht in der Lage, alle Erinnerungen zu speichern. Wir erleben so vieles Aufregendes und Spektakuläres, dass zusammen mit der Anstrengung des Reitens bzw. des Laufens es mir nicht möglich ist alles zu behalten.
Ich gebe euch nun für jeden einzelnen Tag eine kleine Zusammenfassung.
1. Tag
In Schattdorf sind wir recht spät gestartet. Wir haben noch die Boxen gereinigt und die letzten Kleinigkeiten aufgeräumt. Um 11.10 Uhr sind wir Richtung Axenstrasse gelaufen. Das Urner Wochenblatt hat noch ein Interview mit uns gemacht und Fotos gab es natürlich auch noch. Die Axenstrasse klappte mit den Pferden erstaunlich gut. Ab Sisikon verbesserte sich das Wetter so sehr, dass wir besonders die Pferde mit den doofen Bremen zu kämpfen hatten. Die Hitze setzte uns enorm zu. So das wir erschöpft bei einem Bauern ankamen und dort auf der Wiese unser Zelt aufschlagen konnten. Den Pferden mussten wir die Regendecken auflegen, da die Bremen sie weiterhin gestochen haben und sie ganz wild die Wiese rauf und runter getrabt sind. Danach ging es deutlich besser. In der Nacht setzte der Fön ein und wir hatten einen letztes typisches Urner Abschiedsgeschenk.
2.Tag
Ich hatte am nächsten Morgen mit meinem Magen und mit Müdigkeit zu kämpfen. Vermutlich einen leichten Sonnenstich vom Vortag. Wir waren schon früh fertig, haben aber noch eine grössere Gewitterfront, die von Brunnen her aufkam abgewartet und sind dann nach 1 1/2 Stunden losgelaufen. Das Wetter war bis zum Mittag angenehm. Danach setzte sich die Sonne durch und wir hatten wieder die Bremen am Hals. Mittlerweile haben wir festgestellt, dass Antibrum aus der Apotheke bei Mensch und Tier ware Wunder bewirkt. Zwischen Brunnen und Schwyz ist Ronny sein Wanderhalfter kaputt gegangen, da Ronny sich immer überall kratzen wollte. In Schwyz bei der Schaukäserei war eine Frau so nett und hat uns ein gebrauchtes Halfter geschenkt. Wir waren sehr dankbar dafür. In Lauerz kamen wir in einem Rinderstall unter. Wir Menschen haben quasi neben den Pferden geschlafen, was ich am nächsten Morgen sehr deutlich zu spüren bekam. Als der Wecker um 4.30 Uhr schellte hat Ronny sich über das Gatter gebeugt und an meinem Schlafsack gezerrt. So das ich aufstehen musste. Ein Schlingel sage ich dazu.
3.Tag
Morgens sind wir früh gestartet und in eine Regenfront gelaufen. Bis Arth sind wir trocken angekommen und konnten uns dann in einer manuellen Autowaschanlage unterstellen. Dort haben wir ca. 1 1/2 Std. gewartet. Eine Frau hat uns dort gesehen und ist mit uns ins Gespräch gekommen. Als sie abfuhr kam sie nach 20 Min. wieder und hat uns eine Tüte mit Mailänderguetzlis als Reisegeschenk gebracht. Das fanden wir sehr rührend. Zwischen Risch und Rotkreuz hatten wir dann noch ein mittleres Eseldrama. Wir sind ländlich unterwegs gewesen und wurden an einem Bauerhof von einer grossen Eselsherde überrascht. Ronny hat das völlig aus der Fassung gebracht. Er hat totale Panik gehabt und wollte durchbrennen. Urs konnte ihn aber gottseidank halten und beruhigen.Seine Hufschuhe haben bei dieser Aktion etwas gelitten. Mona fand das Ganze nur halb so interessant. Sie hat die Gelegenheit genutzt erstmal Gras zu fressen. Wie sie eben so ist. In Rotkreuz sind wir auf einem Reitsportanlage unterkommen. Wir wurden dort sehr herzlich aufgenommen. Die Pferde hatten jeder seine eigene Box mit Stroh und Heu.
4. Tag
Heute hatten wir mal keine Probleme mit den Hufschuhen. Sie sind die letzten Tage immer mal wieder verrutscht. Wir sind an dem heutigen Tag durch den Aargau gelaufen und mehrheitlich dem Freiämterweg gelaufen. Es war wunderschön. Die Bremen haben uns natürlich weiterhin das Leben schwer gemacht. Im Oberschongau war kein Platz mehr im Stroh, so sind wir wieder im Rinderstall untergekommen. Diesmal hatten wir wieder die Gelegenheit die Dusche zu benutzen und unsere Wäsche von Hand zu waschen. Die Pferde konnten am Abend nochmals für 1 1/2 Std. auf die Wiese.
5. Tag
Dieser Tag war bisher unser speziellster Tag auf dieser Reise. Wir sind morgens bei strömendem Regen gestartet. Die Pferde sind trotzdem gut mitgelaufen. Zwischendurch gab es wie immer eine längere Pause in der die Pferde grasen durften und dann ging es weiter Richtung Hilfikon - Villmergen gelaufen. Gegen 13. Uhr haben wir wieder eine längere Mittagspause gemacht. Die Pferde konnten auf einer grossen Waldkreuzung grasen. Sie sind sehr gierig und suchen überall den Rand ab. Dabei entfernen sie sich von uns. Irgendwann will ich sie wieder zurückholen. Da hatte aber Ronny keine Lust drauf und ist losgelaufen. Je schneller ich lief, desto schneller wurde er und plötzlich waren beide Pferde im Trab und Urs und ich sind hinterher. Irgendwann mussten wir sagen, dass geht nicht mehr gut. Wir haben sie aus den Augen verloren. Also haben wir uns kurz besprochen. Urs folgte den Hufschuhspuren und ich bin zurück an die Waldkreuzung und habe Regencape unter die Bank versteckt und mein Handy geholt und die Kantonspolizei angerufen. Urs hat mir in der Zwischenzeit angerufen und mir mitgeteilt, dass die Pferde Richtung Hilfikon zurücklaufen und das er vermutet, dass sie wieder auf eine der Wiesen sein werden. Wir wollten uns dort treffen. Also habe ich dies der Kantonspolizei gesagt und bin zu der Wiese gelaufen. Aaber leider waren sie da nicht. Danach habe ich die Info von Urs erhalten, dass sie auf der anderen Seite des Hügels am Wasserreservoir in Seengen am grasen seien. Sie wurden dort von einem Bauern gesichtet. Also habe ich mich auf dem Weg dorthin gemacht. Zwischenzeitlich habe ich die Pfeile gesehen, die Urs für mich gemacht hat, damit ich wusste wo er hin gelaufen ist. Auf den Weg nach Seengen kam mir dann eine Streifenwagen entgegen, der mich zum Wasserreservoir mitgenommen hatte. Urs und ich hatten danach genug vom Wandern und sind dann ganz herzlich von Familie Kunz auf einem Bauernhof aufgenommen wurden. Wir haben dort im Stroh geschlafen und die Pferde konnten im Rinderstall ausruhen.
6. Tag
Der Tag war am morgen noch verregnet. Aber ab Mittag wurde das Wetter gut. Und es gab eigentlich nicht besonderes. Bei Möriken mussten wir auf dem Bürgersteig laufen und sind an einem Vorgarten mit einem Messingsteinbock vorbeigelaufen. Ronny hat sich wieder einmal erschrocken und hat einen riesen grossen Sprung auf die Hauptstrasse gemacht. Und wiedereinmal seine hinteren Hufschuhe im hohen Bogen verloren. Wir sind gespannt wie lange sie noch halten. Bei Au sind wir wieder bei einem Bauern untergekommen, der zwei Pferdeboxen hatte. Abends konnten die Pferde auf eine riesige Weide. Mona hat es fertig gebracht sich ihr Halfter vom Kopf zu ziehen, ohne dass es geöffnet war. Ich musste es leider suchen. Habe es aber schnell gefunden. Abends wollten wir in dem kleinen Ort etwas essen gehen. Und sind dann aber statt in einem Restaurant in einem Alterspflegehotel und wurden dort spontan zu überbackenen Käsebrötchen eingeladen. Als Gegenleistung haben wir den Senioren dort unsere Geschichte erzählt und uns einfach mit ihnen unterhalten. Es war ein schöner Abend. Urs und ich haben über den Pferden im Stroh geschlafen.
7. Tag
Mona lief anfangs nicht schön. Sie blieb immer wieder stehen. Bis Urs dann die Idee kam, dass er am Morgen vielleicht den Sattel zu fest angegurtet haben könnte. Wir haben ihn gelockert und siehe da, das Pferdchen lief wieder wie am Schnürrchen. Der Weg verlief lange Zeit am Fricktaler Höhenweg. Der Weg ist sehr zu empfehlen und angenehm zu laufen. Bei den Sennhütten haben wir eingekehrt und wurden mit heimischen Spezialitäten verwöhnt. Den Pferden haben wir etwas Haferflocken gegeben. In Laufenburg sind wir bei einem Bauern untergekommen, der Freiberger züchtet. Unsere Pferde haben die Nacht zwischen zwei Hengsten und einem Jährling verbracht. Die Hengste sind völlig aufgeregt über ihre neuen Nachbarn gewesen und kamen lange Zeit nicht mehr zur Ruhe. Unsere zwei Pferde hat das nicht sonderlich interessiert. Sie waren mehr mit Heu und Stroh fressen beschäftigt. Nichtmals Ronny hat gegiftet. Wir waren stolz auf die zwei.
8. Tag
Heute morgen ging es über die Grenze. Das war eine Aufrgegung. Die Zollbeamten hatten nicht wirklich viel Ahnung und meinten es bräuchte andere Papier als nur das Gesundheitszeugnis vom Kantonstierarzt und man müsse Export- und / oder Importgebüren bezahlen. Ich habe das Ganze immer wieder verneint. Der Zollbeamte hat aber netterweise herumtelefoniert und dann meine Aussagen bestätigt. Danach musste ich noch zum schweizer Zoll und mir einen Freipass holen. Wofür der auch immer noch sein soll. Es war mir auch ziemlich egal. Übrigens nach Urs seinem und meinem Ausweis hat keiner gefragt. Danach ging es dann weiter nach Herrischried. Auf dem ganzen Weg dorthin haben wir keinen richtigen bewirtschafteten Bauernhof gesehen. Wir hatten schon leichte Panik. Wo sollten wir unterkommen. Irgendwann in Herrischried hat Mona keinen weiteren Schritt gemacht. Keine Chance mehr. Per Zufall standen wir da vor dem Eingang eines "senioren Campingplatzes". Urs und ich haben ihn erst gar nicht als solchen erkannt. Wir wurden aber dort auch sehr herzlich aufgenommen und haben von der Pächterin sehr viel Hilfe erfahren. Sie hat mich durch das Dorf gefahren nur damit ich einen Ballen Heu für unsere Pferde bekommen konnte. Urs und ich waren sehr dankbar. Die Pferde durften auf einer Wiese welche wir eingezäunt hatten übernachten. Urs und ich haben im Zelt genächtigt.
9. Tag
Das war bis jetzt unser anstrengenster Tag. Der Weg war lang und der letzte Abschnitt zur Hütte hatten wir nochmals auf 4 km 400 Höhenmeter zu überwinden. Morgens sind wir um 9.45 Uhr gestartet und angekommen sind wir um 19 Uhr. Den ganzen Weg über sind wir durch den Schwarzwald gelaufen. Es war wunderschön. Die Wege sind breit und die Wanderwegbeschilderung ist übersichtlich. Wir kommen gut mit einer grossen Wanderkarte aus. Es reicht, wenn man die nächsten Orte weiss. In der Hütte hatten wir ein Doppelzimmer für uns. Das erstemal seit neun Tagen wieder eine Matratze unter dem Rücken. Es tat unendlich gut. Die Pferde konnten auf einer riesigen Koppel übernachten. Das Gras wurde dankbar angenommen.
10. Tag
In der Nacht hat es stark gewindet und als wir die Pferde von der Wiese geholt haben wirkten sie müde. Beim Putzen haben sie gedöst und als wir loslaufen wollten sind sie ständig stehen geblieben. Da Ronny die letzen Tage sehr gleichmässig gelaufen ist und seinen Laufrhythmus gefunden hat, haben wir aus dem Verhalten geschlossen, dass die Pferde müde sind und einen Tag Pause brauchen. Wir hatten geplant, am Titisee einen Tag Pause zu machen. An diesem Tag haben wir sehr viele Wanderer getroffen. Wir wurden immer wieder auf unser Vorhaben angesprochen und alle haben uns bewundert und uns viel Erfolg gewünscht. Es war ebenfalls ein langer Tag mit vielen Pausen. Auf dem letzten Abschnitt haben wir viele schöne Schwarzwälder Füchse (Pferderasse) gesehen. Mona ist bei deren Anblick völlig irritiert gewesen. Sie hat die letzte Stunde unserer Wanderung ständig gewiehert und wollte immer wieder zu diesen Pferden hin.
Auf dem Weberhof habe sie jeder eine wunderschöne Boxe mit Fenster bekommen. Ronny hat etwas gefressen und hat danach sofort eine entspannte Stellung eingenommen und gedöst. Mona hat als Entspannung erstmal die halbe Boxe vom Stoh leer gefressen und dann das Heu vertilgt. Es sollte eigentlich 12 Std. reichen. Mona hat es in 3 Stunden verputzt. Sie wirkte jedenfalls zufrieden. Urs und ich sind abends in einem Restaurant essen gegangen. (Diesmal war es kein Altenpensionshotel) und haben dort Rindersteak gegessen. Wir hatten beide richtig hunger auf Fleisch. Urs sein T-Bone-Steak wog 450 gr. Es war ein riesen Teil auf seinem Teller. Urs hat jedenfalls seins und einen Teil von meinem noch gegessen. (hat gewisse Ähnlichkeiten mit Mona, oder? :-) )
12. Tag
Heute ist für Pferd und Reiter Ruhetag. Die Pferde geniessen die Weide und Urs und ich sind am Titisee und geniessen es nichts zu tun und einfach zu sein.
Grundsätzlich geht es uns allen gut. Wir geniessen diese Art des Reisens sehr.
Ich gebe euch nun für jeden einzelnen Tag eine kleine Zusammenfassung.
1. Tag
In Schattdorf sind wir recht spät gestartet. Wir haben noch die Boxen gereinigt und die letzten Kleinigkeiten aufgeräumt. Um 11.10 Uhr sind wir Richtung Axenstrasse gelaufen. Das Urner Wochenblatt hat noch ein Interview mit uns gemacht und Fotos gab es natürlich auch noch. Die Axenstrasse klappte mit den Pferden erstaunlich gut. Ab Sisikon verbesserte sich das Wetter so sehr, dass wir besonders die Pferde mit den doofen Bremen zu kämpfen hatten. Die Hitze setzte uns enorm zu. So das wir erschöpft bei einem Bauern ankamen und dort auf der Wiese unser Zelt aufschlagen konnten. Den Pferden mussten wir die Regendecken auflegen, da die Bremen sie weiterhin gestochen haben und sie ganz wild die Wiese rauf und runter getrabt sind. Danach ging es deutlich besser. In der Nacht setzte der Fön ein und wir hatten einen letztes typisches Urner Abschiedsgeschenk.
2.Tag
Ich hatte am nächsten Morgen mit meinem Magen und mit Müdigkeit zu kämpfen. Vermutlich einen leichten Sonnenstich vom Vortag. Wir waren schon früh fertig, haben aber noch eine grössere Gewitterfront, die von Brunnen her aufkam abgewartet und sind dann nach 1 1/2 Stunden losgelaufen. Das Wetter war bis zum Mittag angenehm. Danach setzte sich die Sonne durch und wir hatten wieder die Bremen am Hals. Mittlerweile haben wir festgestellt, dass Antibrum aus der Apotheke bei Mensch und Tier ware Wunder bewirkt. Zwischen Brunnen und Schwyz ist Ronny sein Wanderhalfter kaputt gegangen, da Ronny sich immer überall kratzen wollte. In Schwyz bei der Schaukäserei war eine Frau so nett und hat uns ein gebrauchtes Halfter geschenkt. Wir waren sehr dankbar dafür. In Lauerz kamen wir in einem Rinderstall unter. Wir Menschen haben quasi neben den Pferden geschlafen, was ich am nächsten Morgen sehr deutlich zu spüren bekam. Als der Wecker um 4.30 Uhr schellte hat Ronny sich über das Gatter gebeugt und an meinem Schlafsack gezerrt. So das ich aufstehen musste. Ein Schlingel sage ich dazu.
3.Tag
Morgens sind wir früh gestartet und in eine Regenfront gelaufen. Bis Arth sind wir trocken angekommen und konnten uns dann in einer manuellen Autowaschanlage unterstellen. Dort haben wir ca. 1 1/2 Std. gewartet. Eine Frau hat uns dort gesehen und ist mit uns ins Gespräch gekommen. Als sie abfuhr kam sie nach 20 Min. wieder und hat uns eine Tüte mit Mailänderguetzlis als Reisegeschenk gebracht. Das fanden wir sehr rührend. Zwischen Risch und Rotkreuz hatten wir dann noch ein mittleres Eseldrama. Wir sind ländlich unterwegs gewesen und wurden an einem Bauerhof von einer grossen Eselsherde überrascht. Ronny hat das völlig aus der Fassung gebracht. Er hat totale Panik gehabt und wollte durchbrennen. Urs konnte ihn aber gottseidank halten und beruhigen.Seine Hufschuhe haben bei dieser Aktion etwas gelitten. Mona fand das Ganze nur halb so interessant. Sie hat die Gelegenheit genutzt erstmal Gras zu fressen. Wie sie eben so ist. In Rotkreuz sind wir auf einem Reitsportanlage unterkommen. Wir wurden dort sehr herzlich aufgenommen. Die Pferde hatten jeder seine eigene Box mit Stroh und Heu.
4. Tag
Heute hatten wir mal keine Probleme mit den Hufschuhen. Sie sind die letzten Tage immer mal wieder verrutscht. Wir sind an dem heutigen Tag durch den Aargau gelaufen und mehrheitlich dem Freiämterweg gelaufen. Es war wunderschön. Die Bremen haben uns natürlich weiterhin das Leben schwer gemacht. Im Oberschongau war kein Platz mehr im Stroh, so sind wir wieder im Rinderstall untergekommen. Diesmal hatten wir wieder die Gelegenheit die Dusche zu benutzen und unsere Wäsche von Hand zu waschen. Die Pferde konnten am Abend nochmals für 1 1/2 Std. auf die Wiese.
5. Tag
Dieser Tag war bisher unser speziellster Tag auf dieser Reise. Wir sind morgens bei strömendem Regen gestartet. Die Pferde sind trotzdem gut mitgelaufen. Zwischendurch gab es wie immer eine längere Pause in der die Pferde grasen durften und dann ging es weiter Richtung Hilfikon - Villmergen gelaufen. Gegen 13. Uhr haben wir wieder eine längere Mittagspause gemacht. Die Pferde konnten auf einer grossen Waldkreuzung grasen. Sie sind sehr gierig und suchen überall den Rand ab. Dabei entfernen sie sich von uns. Irgendwann will ich sie wieder zurückholen. Da hatte aber Ronny keine Lust drauf und ist losgelaufen. Je schneller ich lief, desto schneller wurde er und plötzlich waren beide Pferde im Trab und Urs und ich sind hinterher. Irgendwann mussten wir sagen, dass geht nicht mehr gut. Wir haben sie aus den Augen verloren. Also haben wir uns kurz besprochen. Urs folgte den Hufschuhspuren und ich bin zurück an die Waldkreuzung und habe Regencape unter die Bank versteckt und mein Handy geholt und die Kantonspolizei angerufen. Urs hat mir in der Zwischenzeit angerufen und mir mitgeteilt, dass die Pferde Richtung Hilfikon zurücklaufen und das er vermutet, dass sie wieder auf eine der Wiesen sein werden. Wir wollten uns dort treffen. Also habe ich dies der Kantonspolizei gesagt und bin zu der Wiese gelaufen. Aaber leider waren sie da nicht. Danach habe ich die Info von Urs erhalten, dass sie auf der anderen Seite des Hügels am Wasserreservoir in Seengen am grasen seien. Sie wurden dort von einem Bauern gesichtet. Also habe ich mich auf dem Weg dorthin gemacht. Zwischenzeitlich habe ich die Pfeile gesehen, die Urs für mich gemacht hat, damit ich wusste wo er hin gelaufen ist. Auf den Weg nach Seengen kam mir dann eine Streifenwagen entgegen, der mich zum Wasserreservoir mitgenommen hatte. Urs und ich hatten danach genug vom Wandern und sind dann ganz herzlich von Familie Kunz auf einem Bauernhof aufgenommen wurden. Wir haben dort im Stroh geschlafen und die Pferde konnten im Rinderstall ausruhen.
6. Tag
Der Tag war am morgen noch verregnet. Aber ab Mittag wurde das Wetter gut. Und es gab eigentlich nicht besonderes. Bei Möriken mussten wir auf dem Bürgersteig laufen und sind an einem Vorgarten mit einem Messingsteinbock vorbeigelaufen. Ronny hat sich wieder einmal erschrocken und hat einen riesen grossen Sprung auf die Hauptstrasse gemacht. Und wiedereinmal seine hinteren Hufschuhe im hohen Bogen verloren. Wir sind gespannt wie lange sie noch halten. Bei Au sind wir wieder bei einem Bauern untergekommen, der zwei Pferdeboxen hatte. Abends konnten die Pferde auf eine riesige Weide. Mona hat es fertig gebracht sich ihr Halfter vom Kopf zu ziehen, ohne dass es geöffnet war. Ich musste es leider suchen. Habe es aber schnell gefunden. Abends wollten wir in dem kleinen Ort etwas essen gehen. Und sind dann aber statt in einem Restaurant in einem Alterspflegehotel und wurden dort spontan zu überbackenen Käsebrötchen eingeladen. Als Gegenleistung haben wir den Senioren dort unsere Geschichte erzählt und uns einfach mit ihnen unterhalten. Es war ein schöner Abend. Urs und ich haben über den Pferden im Stroh geschlafen.
7. Tag
Mona lief anfangs nicht schön. Sie blieb immer wieder stehen. Bis Urs dann die Idee kam, dass er am Morgen vielleicht den Sattel zu fest angegurtet haben könnte. Wir haben ihn gelockert und siehe da, das Pferdchen lief wieder wie am Schnürrchen. Der Weg verlief lange Zeit am Fricktaler Höhenweg. Der Weg ist sehr zu empfehlen und angenehm zu laufen. Bei den Sennhütten haben wir eingekehrt und wurden mit heimischen Spezialitäten verwöhnt. Den Pferden haben wir etwas Haferflocken gegeben. In Laufenburg sind wir bei einem Bauern untergekommen, der Freiberger züchtet. Unsere Pferde haben die Nacht zwischen zwei Hengsten und einem Jährling verbracht. Die Hengste sind völlig aufgeregt über ihre neuen Nachbarn gewesen und kamen lange Zeit nicht mehr zur Ruhe. Unsere zwei Pferde hat das nicht sonderlich interessiert. Sie waren mehr mit Heu und Stroh fressen beschäftigt. Nichtmals Ronny hat gegiftet. Wir waren stolz auf die zwei.
8. Tag
Heute morgen ging es über die Grenze. Das war eine Aufrgegung. Die Zollbeamten hatten nicht wirklich viel Ahnung und meinten es bräuchte andere Papier als nur das Gesundheitszeugnis vom Kantonstierarzt und man müsse Export- und / oder Importgebüren bezahlen. Ich habe das Ganze immer wieder verneint. Der Zollbeamte hat aber netterweise herumtelefoniert und dann meine Aussagen bestätigt. Danach musste ich noch zum schweizer Zoll und mir einen Freipass holen. Wofür der auch immer noch sein soll. Es war mir auch ziemlich egal. Übrigens nach Urs seinem und meinem Ausweis hat keiner gefragt. Danach ging es dann weiter nach Herrischried. Auf dem ganzen Weg dorthin haben wir keinen richtigen bewirtschafteten Bauernhof gesehen. Wir hatten schon leichte Panik. Wo sollten wir unterkommen. Irgendwann in Herrischried hat Mona keinen weiteren Schritt gemacht. Keine Chance mehr. Per Zufall standen wir da vor dem Eingang eines "senioren Campingplatzes". Urs und ich haben ihn erst gar nicht als solchen erkannt. Wir wurden aber dort auch sehr herzlich aufgenommen und haben von der Pächterin sehr viel Hilfe erfahren. Sie hat mich durch das Dorf gefahren nur damit ich einen Ballen Heu für unsere Pferde bekommen konnte. Urs und ich waren sehr dankbar. Die Pferde durften auf einer Wiese welche wir eingezäunt hatten übernachten. Urs und ich haben im Zelt genächtigt.
9. Tag
Das war bis jetzt unser anstrengenster Tag. Der Weg war lang und der letzte Abschnitt zur Hütte hatten wir nochmals auf 4 km 400 Höhenmeter zu überwinden. Morgens sind wir um 9.45 Uhr gestartet und angekommen sind wir um 19 Uhr. Den ganzen Weg über sind wir durch den Schwarzwald gelaufen. Es war wunderschön. Die Wege sind breit und die Wanderwegbeschilderung ist übersichtlich. Wir kommen gut mit einer grossen Wanderkarte aus. Es reicht, wenn man die nächsten Orte weiss. In der Hütte hatten wir ein Doppelzimmer für uns. Das erstemal seit neun Tagen wieder eine Matratze unter dem Rücken. Es tat unendlich gut. Die Pferde konnten auf einer riesigen Koppel übernachten. Das Gras wurde dankbar angenommen.
10. Tag
In der Nacht hat es stark gewindet und als wir die Pferde von der Wiese geholt haben wirkten sie müde. Beim Putzen haben sie gedöst und als wir loslaufen wollten sind sie ständig stehen geblieben. Da Ronny die letzen Tage sehr gleichmässig gelaufen ist und seinen Laufrhythmus gefunden hat, haben wir aus dem Verhalten geschlossen, dass die Pferde müde sind und einen Tag Pause brauchen. Wir hatten geplant, am Titisee einen Tag Pause zu machen. An diesem Tag haben wir sehr viele Wanderer getroffen. Wir wurden immer wieder auf unser Vorhaben angesprochen und alle haben uns bewundert und uns viel Erfolg gewünscht. Es war ebenfalls ein langer Tag mit vielen Pausen. Auf dem letzten Abschnitt haben wir viele schöne Schwarzwälder Füchse (Pferderasse) gesehen. Mona ist bei deren Anblick völlig irritiert gewesen. Sie hat die letzte Stunde unserer Wanderung ständig gewiehert und wollte immer wieder zu diesen Pferden hin.
Auf dem Weberhof habe sie jeder eine wunderschöne Boxe mit Fenster bekommen. Ronny hat etwas gefressen und hat danach sofort eine entspannte Stellung eingenommen und gedöst. Mona hat als Entspannung erstmal die halbe Boxe vom Stoh leer gefressen und dann das Heu vertilgt. Es sollte eigentlich 12 Std. reichen. Mona hat es in 3 Stunden verputzt. Sie wirkte jedenfalls zufrieden. Urs und ich sind abends in einem Restaurant essen gegangen. (Diesmal war es kein Altenpensionshotel) und haben dort Rindersteak gegessen. Wir hatten beide richtig hunger auf Fleisch. Urs sein T-Bone-Steak wog 450 gr. Es war ein riesen Teil auf seinem Teller. Urs hat jedenfalls seins und einen Teil von meinem noch gegessen. (hat gewisse Ähnlichkeiten mit Mona, oder? :-) )
12. Tag
Heute ist für Pferd und Reiter Ruhetag. Die Pferde geniessen die Weide und Urs und ich sind am Titisee und geniessen es nichts zu tun und einfach zu sein.
Grundsätzlich geht es uns allen gut. Wir geniessen diese Art des Reisens sehr.
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Huhu, wir sind wieder aufgetaucht.
Auch U-Boote tauchen regelmässig auf. Bei uns gestaltet es sich noch als etwas schwierig regelmässig zu bloggen, da wir meistens abseits der Städte ( Städte = Interntcafes) laufen und auch unterkommen. Zur Zeit sind wir im Schwarzwald am Titisee und machen heute einen Tag Pause. Und somit habe ich die Gelegenheit und vor allem die Zeit einen Internetzugang zu suchen. Ehrlich gesagt, habe ich es mir auch einfacher vorgestellt. Naja, es ist halt wie es ist. Aber dafür kann ich jetzt ganz viel erzählen....
Sonntag, 12. Juli 2009
Lustige Ratestunde - jeder darf mitmachen
Bei Doodle.ch kann man ganz interessante Umfragen erstellen. Ich habe die Frage gestellt: Wie lange brauchen wir, bis wir in Hamm ankommen? Ihr könnt gerne eure Schätzung abgeben und alle die richtig schätzen erhalten entweder von uns persönlich oder per Post eine Postkarte aus Hamm zu geschickt. :-) Na, wenn das mal nicht ein attraktiver Preis ist. :-) Ihr könnt ohne Probleme mitmachen in dem ihr den Link anklickt und eure Schätzung zu unserer Dauer der Reise anklickt. Ach ja, den Namen solltet ihr nicht vergessen.
Uneinigkeit wird zu Einigkeit
Wir haben uns entschieden, dass wir am Montag im Verlaufe des Morgens losgehen. Endlich! Morgen früh kommt der Tierarzt unseres Vertauens und wird noch für die zwei Pferde ein Zeugnis ausstellen, damit wir auch seuchenfrei über die Grenze gehen könnnen. Und dann dürfte uns nichts mehr im Wege stehen.
Lange Zeit hatten wir gedacht, dass wir Richtung Seelisberg gehen würden. Jetzt haben wir uns aber umentschieden und laufen einen Teil der Axenstrasse :-( bis nach Sisikon und danach geht es über eine schöne Teilstrecke vom Weg der Schweiz bis nach Schwyz. Von dort aus ist die grobe Planung durch den Kanton Schwyz und Aargau und zur Grenzstadt Reihnfelden zu laufen/reiten.
Lange Zeit hatten wir gedacht, dass wir Richtung Seelisberg gehen würden. Jetzt haben wir uns aber umentschieden und laufen einen Teil der Axenstrasse :-( bis nach Sisikon und danach geht es über eine schöne Teilstrecke vom Weg der Schweiz bis nach Schwyz. Von dort aus ist die grobe Planung durch den Kanton Schwyz und Aargau und zur Grenzstadt Reihnfelden zu laufen/reiten.
Donnerstag, 9. Juli 2009
Noch was Lustiges zum heutigen Abschluss
Die Geschichte vom Ronny dem "Rindertreiber"
Gestern hatten die Pferde Weidegang. Und ich habe mit dem "Bauern unseres Vertrauens" besprochen, dass seine 4 Rinder mit auf die Wiese dürften. Bei Mona war ich mir sicher das es gut geht, da sie es vorher schon erlebt hat. Und Rinder für sie nichts Neues sind. Bei Ronny war ich mir nicht ganz so sicher.
Die Pferde standen schon eine Stunde auf der Weide als wir die 4 Rinder dazugetrieben haben. Mona schaute aufmerksam der Dinge die auf sie zukamen zu - Ronny hat aufmerksam weitergegrasst. Aus irgendeinem Grund fanden die Rinder Ronny interessant und liefen neugierig auf ihn zu und wollten ihn freundlich beschnuppern. Das ging Ronny dann doch deutlich zu weit. Er hat sich gebärdet wie ein Hengst ist gestiegen und hat nach hinten und vorne ausgeschlagen. Es sah wirklich imposant aus und ich habe mir ernsthaft Sorgen um die Rinder gemacht - obwohl diese kräftige Hörner hatten. Ronny hat sie jedenfalls ein paar Meter verscheucht. Und dann sich neben Mona gestellt und einmal laut durch seine Nüstern geschnaubt. Nun, waren 3 der Rinder mächtig beeindruckt von Ronny und haben sich ferngehalten von ihm nur eins war zu neugierig und zu mutig. Es ging immer wieder auf Ronny zu. Nach dem 3. oder 4. Annäherungsversuch des Rindes hat Ronny dem Rind noch einmal deutlich zu verstehen gegeben, dass ihm das Verhalten ziemlich auf den Geist ging. Danach ist das Rind auch abgezogen. Und es war eine gute halbe Stunde ruhig. Ich dachte damit sei das Thema geregelt. Die Rinder haben sich auf den hinteren Teil der riesigen Weide verzogen und die Pferde haben genüsslich gegrasst und sind langsamen Schrittes ebenfalls nach hinten gegangen. Ich habe mich derweil am Wiesenrand anders beschäftigt. Und dann plötzlich denke ich, irgendetwas stimmt nicht, schaue auf und meine Augen weiten sich und die Kinnlade fällt mir runter. Jetzt haben die zwei Pferde das eine weisse Rind von der Herde getrennt und Ronny voraus treibt das Rind nach vorne und das mit einer Aggressivität die sehr eindrücklich war. Jedenfalls galoppierte dieses Rind flankiert von Ronny und Mona direkt auf den Zaun zu und machte einen elegantwirkenden leichten Sprung über den Zaun. Und kam hinter dem Zaun zu stehen und muhte einmal laut. Ronny und Mona waren genauso überrascht. Diesem schweren Rind hätte ich es niemals zugetraut über einen 1 Meter hohen Zaun so locker zu springen. Also bin ich zu dem Bauern und habe Bescheid gesagt, dieser wusste schon welches Rind es war. Weil es schon über andere Absperrungen gesprungen ist. Derweil war Ronny schon recht spannungsgeladen, weil er nicht zum Rind konnte. Jetzt mussten wir noch das Rind wieder auf die Weide an den zwei Pferden vorbei bekommen. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht. Ronny liess sich nicht von mir halftern und sobald die Absprerrung geöffnet wurde preschten die zwei mit einer Aggression auf dieses Rind zu dass mir Angst und Bange wurde. Irgendwie haben wir es hinbekommen, dass das Rind wieder auf die Weide kam und die zwei Pferde haben wir Richtung Stall galoppieren lassen. (Sie sind wie die irren galoppiert. Die Grasfetzen flogen nur so durch die Luft)
Das Rind haben Urs und ich jetzt Jumping Jack getauft. ;-)
Gestern hatten die Pferde Weidegang. Und ich habe mit dem "Bauern unseres Vertrauens" besprochen, dass seine 4 Rinder mit auf die Wiese dürften. Bei Mona war ich mir sicher das es gut geht, da sie es vorher schon erlebt hat. Und Rinder für sie nichts Neues sind. Bei Ronny war ich mir nicht ganz so sicher.
Die Pferde standen schon eine Stunde auf der Weide als wir die 4 Rinder dazugetrieben haben. Mona schaute aufmerksam der Dinge die auf sie zukamen zu - Ronny hat aufmerksam weitergegrasst. Aus irgendeinem Grund fanden die Rinder Ronny interessant und liefen neugierig auf ihn zu und wollten ihn freundlich beschnuppern. Das ging Ronny dann doch deutlich zu weit. Er hat sich gebärdet wie ein Hengst ist gestiegen und hat nach hinten und vorne ausgeschlagen. Es sah wirklich imposant aus und ich habe mir ernsthaft Sorgen um die Rinder gemacht - obwohl diese kräftige Hörner hatten. Ronny hat sie jedenfalls ein paar Meter verscheucht. Und dann sich neben Mona gestellt und einmal laut durch seine Nüstern geschnaubt. Nun, waren 3 der Rinder mächtig beeindruckt von Ronny und haben sich ferngehalten von ihm nur eins war zu neugierig und zu mutig. Es ging immer wieder auf Ronny zu. Nach dem 3. oder 4. Annäherungsversuch des Rindes hat Ronny dem Rind noch einmal deutlich zu verstehen gegeben, dass ihm das Verhalten ziemlich auf den Geist ging. Danach ist das Rind auch abgezogen. Und es war eine gute halbe Stunde ruhig. Ich dachte damit sei das Thema geregelt. Die Rinder haben sich auf den hinteren Teil der riesigen Weide verzogen und die Pferde haben genüsslich gegrasst und sind langsamen Schrittes ebenfalls nach hinten gegangen. Ich habe mich derweil am Wiesenrand anders beschäftigt. Und dann plötzlich denke ich, irgendetwas stimmt nicht, schaue auf und meine Augen weiten sich und die Kinnlade fällt mir runter. Jetzt haben die zwei Pferde das eine weisse Rind von der Herde getrennt und Ronny voraus treibt das Rind nach vorne und das mit einer Aggressivität die sehr eindrücklich war. Jedenfalls galoppierte dieses Rind flankiert von Ronny und Mona direkt auf den Zaun zu und machte einen elegantwirkenden leichten Sprung über den Zaun. Und kam hinter dem Zaun zu stehen und muhte einmal laut. Ronny und Mona waren genauso überrascht. Diesem schweren Rind hätte ich es niemals zugetraut über einen 1 Meter hohen Zaun so locker zu springen. Also bin ich zu dem Bauern und habe Bescheid gesagt, dieser wusste schon welches Rind es war. Weil es schon über andere Absperrungen gesprungen ist. Derweil war Ronny schon recht spannungsgeladen, weil er nicht zum Rind konnte. Jetzt mussten wir noch das Rind wieder auf die Weide an den zwei Pferden vorbei bekommen. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht. Ronny liess sich nicht von mir halftern und sobald die Absprerrung geöffnet wurde preschten die zwei mit einer Aggression auf dieses Rind zu dass mir Angst und Bange wurde. Irgendwie haben wir es hinbekommen, dass das Rind wieder auf die Weide kam und die zwei Pferde haben wir Richtung Stall galoppieren lassen. (Sie sind wie die irren galoppiert. Die Grasfetzen flogen nur so durch die Luft)
Das Rind haben Urs und ich jetzt Jumping Jack getauft. ;-)
Freitag, 26. Juni 2009
Es rückt vorwärts
Uhff, so langsam wird mir immer mehr bewusst, dass es NUR noch zwei Wochen bis zu unserem Start sind. Bis jetzt ist die Zeit nur so dahin gelaufen.
Wir sind im Moment immer noch in unserem Umzugsstress. Ich mache drei Kreuze, wenn dieser hinter uns ist. Parallel dazu läuft die Arbeit weiter. Urs und ich müssen beide immer noch eine Stunde Arbeitweg bewältigen. Die Pferde wollen abends natürlich auch etwas zu fressen, bewegt werden (Mona vielleicht etwas weniger :-) ) und müssen auch an die Weide gewöhnt werden. Zur Zeit sind wir nicht vor 21.00 - 21.30 Uhr zu Hause. Und dann sind immer wieder die organisatorischen Sachen, die dann abends besprochen werden müssten. Vieles bleibt auf der Strecke und führt dann zu blöden Missverständnissen. Und packen sollten wir auch noch. Es ist alles sehr nervenaufreibend.
Urs hat letzte Woche seine Wanderleiterausbildung bestanden. Juhii, wir können wieder etwas abhaken. Er hatte ganz schön bammel vor der Prüfung, weil er nicht so recht wusste, was auf ihn zu kommt. Aber es ist gut gelaufen.
Eine Liste die es kurzfristig abzuarbeiten gibt für uns:
- Samstag die Wohnung ausräumen und in Geltwil wieder einräumen
- Ummelden bei sämtlichen Behörden und Adressänderungen bekannt geben
- für die Reise überlegen, was es noch braucht, was muss noch eingekauft werden
- wo gehen wir jetzt genau lang, für Deutschland ist es schon klar für die Schweiz noch nicht -> über Konstanz und dann über Basel oder direkt nach Basel
- Urs muss in zwei Wochen unregelmässig arbeiten - die Pferde stehen weiterhin in Schattdorf irgendwie müssen wir noch klären, wer und wie wir die Tiere weiterhin verpflegen - wir haben nur ein Auto
- Organisation des Abschiedskaffe; wer uns verabschieden möchte, darf am Sonntag den 12.Juli zwischen 15 und 17 Uhr zu Kaffe und Kuchen auf der Oak-Bar-Ranch in Schattdorf vorbeikommen.
Es sind nicht viele Punkte - aber es sind zeitintensive Punkte. Mal sehen wieviele Abstriche wir machen. :-)
(Das mit der dämlichen Formatierung im Blog bekomme ich irgendwie noch nicht hin. Sorry, werde mir aber Mühe geben, dass es auf Dauer besser wird. )
Wir sind im Moment immer noch in unserem Umzugsstress. Ich mache drei Kreuze, wenn dieser hinter uns ist. Parallel dazu läuft die Arbeit weiter. Urs und ich müssen beide immer noch eine Stunde Arbeitweg bewältigen. Die Pferde wollen abends natürlich auch etwas zu fressen, bewegt werden (Mona vielleicht etwas weniger :-) ) und müssen auch an die Weide gewöhnt werden. Zur Zeit sind wir nicht vor 21.00 - 21.30 Uhr zu Hause. Und dann sind immer wieder die organisatorischen Sachen, die dann abends besprochen werden müssten. Vieles bleibt auf der Strecke und führt dann zu blöden Missverständnissen. Und packen sollten wir auch noch. Es ist alles sehr nervenaufreibend.
Urs hat letzte Woche seine Wanderleiterausbildung bestanden. Juhii, wir können wieder etwas abhaken. Er hatte ganz schön bammel vor der Prüfung, weil er nicht so recht wusste, was auf ihn zu kommt. Aber es ist gut gelaufen.
Eine Liste die es kurzfristig abzuarbeiten gibt für uns:
- Samstag die Wohnung ausräumen und in Geltwil wieder einräumen
- Ummelden bei sämtlichen Behörden und Adressänderungen bekannt geben
- für die Reise überlegen, was es noch braucht, was muss noch eingekauft werden
- wo gehen wir jetzt genau lang, für Deutschland ist es schon klar für die Schweiz noch nicht -> über Konstanz und dann über Basel oder direkt nach Basel
- Urs muss in zwei Wochen unregelmässig arbeiten - die Pferde stehen weiterhin in Schattdorf irgendwie müssen wir noch klären, wer und wie wir die Tiere weiterhin verpflegen - wir haben nur ein Auto
- Organisation des Abschiedskaffe; wer uns verabschieden möchte, darf am Sonntag den 12.Juli zwischen 15 und 17 Uhr zu Kaffe und Kuchen auf der Oak-Bar-Ranch in Schattdorf vorbeikommen.
Es sind nicht viele Punkte - aber es sind zeitintensive Punkte. Mal sehen wieviele Abstriche wir machen. :-)
(Das mit der dämlichen Formatierung im Blog bekomme ich irgendwie noch nicht hin. Sorry, werde mir aber Mühe geben, dass es auf Dauer besser wird. )
Freitag, 12. Juni 2009
Pause
Bei uns geht es langsam in den Endspurt. Wir müssen im Moment noch so vieles erledigen, so dass im Moment unsere Wandertouren auf Eis liegen. Sorry. Dafür wird es vielleicht hinundwieder ältere Bilder geben. Ich denke die nächsten Berichte wird es wieder geben, wenn wir unterwegs sind.
Ach ja, viele haben uns schon gefragt, ab wann wir den überhaupt unterwegs wären; geplant ist von unserer Seite die Woche zwischen 12.07.09 und 18.07.09. Genaueres werde ich dann aber noch per Blog bekannt geben. Auch sind Urs und ich am überlegen, ob wir am Tag vor unserer Abreise noch einen kleinen Abschiedsapero machen sollen. Wir wissen es noch nicht so recht, aber ich gebe euch auch dazu per Blog noch weitere Informationen.
Es kommen spannende Zeiten auf uns zu. Ich freue mich darauf.
Ach ja, viele haben uns schon gefragt, ab wann wir den überhaupt unterwegs wären; geplant ist von unserer Seite die Woche zwischen 12.07.09 und 18.07.09. Genaueres werde ich dann aber noch per Blog bekannt geben. Auch sind Urs und ich am überlegen, ob wir am Tag vor unserer Abreise noch einen kleinen Abschiedsapero machen sollen. Wir wissen es noch nicht so recht, aber ich gebe euch auch dazu per Blog noch weitere Informationen.
Es kommen spannende Zeiten auf uns zu. Ich freue mich darauf.
Sonntag, 19. April 2009
Ein ruhiges Wochenende
Dieses Wochenende war ruhig und gemütlich. Zum Einen weil das Wetter so unbeständig war und zum Anderen, kam am Samstag die Hufpflegerin Simone Tschumi und hat die Hufe von Ronny und Mona bearbeitet. Danach soll man die Hufe der Pferde nicht sofort voll belasten. Also war ein Ruhetag angesagt.
Bisher hat Urs immer die Hufe der Pferde bearbeitet. Er hat diesbezüglich letztes Jahr extra einen Kurs zur Hufbearbeitung gemacht. Aber Urs ist nunmal auch kein Experte und war sich nicht ganz sicher, ob er alles richtig gemacht hat. Urs hat jedenfalls sehr genau bei der Arbeit der Hufpflegerin zu geschaut und hat für sich das Fazit aufgestellt, dass er zu vorsichtig arbeitet, dass heisst, teilweise zu wenig von dem Huf wegnimmt und dass eine gute qualitative Hufraspel die Arbeit sehr erleichtern kann.
Bisher hat Urs immer die Hufe der Pferde bearbeitet. Er hat diesbezüglich letztes Jahr extra einen Kurs zur Hufbearbeitung gemacht. Aber Urs ist nunmal auch kein Experte und war sich nicht ganz sicher, ob er alles richtig gemacht hat. Urs hat jedenfalls sehr genau bei der Arbeit der Hufpflegerin zu geschaut und hat für sich das Fazit aufgestellt, dass er zu vorsichtig arbeitet, dass heisst, teilweise zu wenig von dem Huf wegnimmt und dass eine gute qualitative Hufraspel die Arbeit sehr erleichtern kann.
Dienstag, 14. April 2009
Wir sind in der Zeitung!
Letzte Woche hatten wir Besuch von Daniel Regli vom Urner Wochenblatt. Er hat einen schönen Bericht über unsere Hochzeitsreise geschrieben. Für alle die das Urner Wochenblatt nicht lesen können, können hier via Internet schauen.
Montag, 23. März 2009
Welch ein Wohlgenuss!
Samstag, 24. Januar 2009
Glänzen durch Abwesenheit
Ja, ja, keine neuen Blogs. Ich weiss, aber wenn wir im Moment nicht zu Hause sind, kann es auch nichts Neues geben. Corinne ist für zwei Wochen für ihre Weiterbildung in Berlin und leidet unter Schlafmangel, weil es so anstrengend ist und Urs verweilt für eine Woche im Wallis auf einer Hütte bei einem Schneesturm, um einen weiteren Teil seiner Wanderleiterausbildung zu machen. Vermutlich gibt es weitere Neuigkeiten ab Februar.
Donnerstag, 1. Januar 2009
Auf Wunsch einer einzelnen Person aus unserem näheren Verwandtschaftskreis soll ich das Wort "Schisser", welches ich im Zusammenhang mit der Beschreibung von Ronny gemacht habe, noch mal deutlicher erklären.:-) Also.... es soll heissen, dass Ronny ein Angsthase sein kann, oder noch anders beschrieben, in bestimmten Situationen, die ihm nicht übersichtlich genug erscheinen, etwas ängstlicher reagiert. Verstanden?!:-)
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