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Samstag, 7. August 2010

Ferienspass Muri

Im Moment läuft bei uns bezüglich Wanderreiten nicht viel, da es meine körperlichen Veränderungen nicht mehr zu lassen. Ziel ist es aber nächstes Jahr im Frühling wieder vermehrt unterwegs zu sein. Hoffen wir zumindest...
Jedenfalls hat sich für Urs jetzt die Gelegenheit gegeben am Freiämter Ferienspass teilzunehmen.
Sein Angebot war es mit 6 Kindern und unseren zwei Pferden zur Geltwiler Hütte hoch zu wandern und dort zu grillieren, einen Brennnesseltee herzustellen und etwas über die Jagd speziell über die Tierwelt im Wald zu erzählen. Die Pferde haben das Gepäck der Kinder auf dem Packsattel getragen. Bevor es richtig losging wurden natürlich die Pferde vernünftig geputzt und herausgeputzt. Mona musste ihre Mähne herhalten und wurde "verzöpflet".
Urs war etwas unsicher, ob die Pferde wirklich ruhig bleiben würden bei einer Schar von Kindern im Alter von 9 bis 11 Jahren. Aber es war gar kein Problem. Urs und ich haben im nachhinein nur noch gewitzelt und gesagt, dass wir demnächst immer ein paar Kinder um die Pferde herumspringen lassen, damit sie ruhig stehen bleiben. Sie haben sich noch nie so willig putzten lassen wie mit diesen Kindern zusammen.
Wir hatten den Eindruck, dass den Kindern der Tag gut gefallen hat und waren noch sehr erstaunt darüber, dass einige Kinder sehr viel über die Vogelwelt wussten und auch die ausgestopften Tiere gut benennen konnten. Ich hätte es bei den meisten Vögeln nicht gekonnt. (Vielleicht sollte ich auch wieder in die Schule gehen :-) )






Sonntag, 25. Juli 2010

Der Traum des Säumens

Urs hat heute morgen Ronny und Mona gesattelt und Mona gleich noch beladen mit diversem Altholz.
Mona hat es scheinbar sehr bravorös gemeistert und hat keinen Aufstand gemacht, als Urs mit dem Material kam und es ihr auf dem Rücken gebunden hat. Auch unterwegs war sie scheinbar ein Lamm. Jetzt muss sie nur noch den Bastsattel akzeptieren. Dann wären Mona und Urs einen grossen Schritt weiter. Übung macht den Meister....

Auch Katzen mögen Pferde

Eine Katze verschmäht bei Schmuddelwetter sicher nicht einen schönen breiten, warmen Pferderücken. Und Mona hat auch ausgesprochen still gehalten.

Montag, 19. Juli 2010

Ronny hat geschissen!

Da gehe ich nichts ahnend morgens um 5 in den Stall, um unsere Pferde auf die Wiese zubringen und um dann in Ruhe die Stallarbeit machen zu können und was ist? Diesmal schaut kein Ronny aus dem Fenster, stattdessen lacht mich ein grosser Pferdeapfelhaufen auf dem Fensterbord an. Ich dachte, ich würde träumen. Wie Ronny das hinbekommen hat ist mir ein Rätsel. Zum Einen ist das Fensterbord leicht höher als sein After und zum Anderen muss er irgendwie seinen Schweif abnormal gehalten haben und er muss an der Wand gelehnt haben, damit die Scheisse so schön zum Liegen kam. Naja, er wird es wissen.....

Samstag, 29. Mai 2010

Etwas zum Schmunzeln

Gesehen an einer Tankstelle in Muri. (Vielleicht müsst ihr das Bild anklicken, um es zu vergrössern und zu erkennen um was es geht.)

Sonntag, 21. März 2010

Geschafft

Wir waren fleissig. Und haben ca. 3 Stunden lang im Stall verbracht und nur geputzt und entrümpelt. Es ist doch einiges entsorgt worden.
Ich habe heute 3 Sättel mit Seife und Lederfett geputzt und poliert. Und bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit. :-)
Urs hat dafür im Stall geputzt. Auch er war nach getaner Arbeit sehr zufrieden. :-)
Unsere Pferde waren anfangs etwas irritiert, dass wir sie nicht aus dem Auslauf geholt haben. Immer wieder ist ein Pferd vorbeigekommen und hat durch eines der offenen Fenster in das Stallinnere geschaut.

Heute ist Schmuddelwetter

Man könnte es auch Sauwetter nennen. Es ist Sonntag und regnet in Strömen. Sowohl unsere Pferdchen wie wir sind nicht motiviert irgendetwas zu unternehmen. So wie es aussieht, werden Urs und ich heute nachmittag dafür im Stall Frühlingsputz machen. Mal alles entstauben und Wintersachen verräumen usw.. Bin gespannt, was wir alles so entrumpeln werden....:-)

Samstag, 6. März 2010

Endlich.....

Hallo Zusammen,
lang, lang habe ich nichts mehr von mir hören lassen auf diesem Blog. Aber nach einigen gesundheitlichen Problemen und einem "Winterschlaf" habe ich mich wieder aufgerafft, um diesen Blog weiterzuführen.
Wir hatten hier im Freiamt bisher einen wunderschönen Winter mit reichlich Schnee. Wir haben viele mehrstündige Ausritte im Pulverschnee und dabei auch tolle Fotos gemacht. Der Schnee hatte den Vorteil, dass die Pferde keinen Hufschutz tragen mussten und sie haben es jedesmal die Ausritte sichtlich genossen. Selbst Mona, welches ja eher ein gemütliches Pferdchen ist, wurde zwischendurch übermütig, so dass sie es wagte sich auf ein Wettrennen mit Ronny einzulassen. Ich sage euch, wenn Mona auch nur den Hauch einer Chance sieht, dass sie gegen Ronny gewinnen kann, kann dieses Pferd dermassen Gas (auch über eine lange Strecke) geben, dass ich einfach nur noch fassungslos und auch mächtig stolz auf sie bin. Wenn sie gewinnt, dann ist sie super stolz auf sich. Sie geht mit erhobenen Kopf vorraus und die Ohren sind nach vorne gerichtet und ihre Augen leuchten. Urs haben schon so manchesmal gegrinst. Es ist ein herziges Bild.
Ansonsten haben Urs und ich häufiger Bodenarbeit mit den Tieren gemacht. Mehrmals haben wir unser Trennungstraining gemacht. Was jetzt gar nicht mal so schlecht funktioniert. Ronny tut zwar immer noch wie ein "Wildschwein" wenn Mona weggeht. Das gewieher ist laut und er buckelt einige Male im Auslauf. Aber es ist nicht mehr so, dass wir angst haben müssten, er würde uns den Auslauf demolieren. :-)
Umgekehrt geht es noch besser. Mona kann man mit Möhren und Heu bestechen und dann ist sie erstmal für eine Zeit ruhig. :-)
Seit November 09 haben wir eine Reitbeteiligung für unsere Pferde. Kim ist eine ruhige junge Frau, die uns am Wochenende hilft. Für uns ist das ganz praktisch, da Urs hinundwieder mal einen Samstag braucht, um seine Wandersachen zu planen. Er ist gerade dabei sein Sommerprogramm zu planen. Schaut doch einfach mal wieder auf seiner Homepage vorbei. Und ich bin auch mit meiner Arbeit beschäftigt und bin froh, wenn ich mal einen Samstag zum Berichte schreiben habe.
Nun warten wir im Moment nur noch darauf, dass der Winter vorbei geht. Unser nächsten Reitziele sind zum einen das Jura. Es soll ein Reiterparadies sein und zum Anderen hat man uns die Strecke an der Reuss von Gisikon/Root Richtung Luzern empfohlen. Das wollen wir ausprobieren, sobald es das Wetter zu lässt.

Fotos vom Winter, werde ich euch bei Gelegenheit hochladen.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Witnerthema / Tennungstraining

Urs und ich haben uns für diesen Winter wieder einmal das Thema Trennung< gesetzt. Häufig gehen wir kurze Strecken getrennt. Oder schauen, dass die Pferde mal für eine Zeit lang keinen Blickkontakt zu einander haben. Ronny kann beim Ausreiten damit besser umgehen als Mona. Mona dreht und windet sich so, dass wenn ich nicht aufpasse sie sofort hinter Ronny her läuft. Aber je öfter wir es versuchen, desto besser klappt es.
Anders verhält es sich, wenn wir eines der Pferde am Stall zurücklassen und der andere für längere Zeit "verschwindet". Wenn Ronny weg ist, wird Mona extrem anhänglich und läuft hinter Urs oder mir wie ein kleines Lamm hinterher. Und sucht in der Zeit immer wieder Körperkontakt zu uns. So als ob wir sie trösten und schützen müssten. Ronny ist in dieser Zeit dann viel aufmerksamer und konzentrierter bei der Arbeit. Wir machten den Versuch vor drei Wochen, als Ronny seine Reitbeteiligung in den Reitunterricht ging und Urs bei Mona blieb.
Lassen wir aber Ronny am Stell, dreht der schier durch. Nach zwanzig Minuten ist das Tier nassgeschwitzt und lässt sich kaum beruhigen. Er wiehert durchgängig. Mona ist in dieser Zeit auch nicht viel besser. Konzentration - was ist das? Achtung und Respekt vor mir als Mensch - kenne ich nicht! Aber wir sind am üben. :-)

Ausreiten

So sehr ich die Kälte nicht mag. Muss ich aber trotzdem sagen, dass das Ausreitgeländer super ist. Es gibt hier soviele gut ausgebaute Wanderwege, dass wir wahrscheinlich die nächsten zwei Jahre noch damit Beschäftigt sind, sie zu erkunden. Urs und ich haben es heute wieder gedacht. Wir haben einen Ausritt zum Horben gemacht und haben dann auf dem Rückweg auf gut Glück die Gegend erkundet. Obwohl heute ein Feiertag im Freiamt ist, haben wir kaum Menschen gesehen. Das lag wohl daran, dass die Bise ziemlich kräftig geblasen hat. Naja, so konnten wir ungestört sämtliche Wege entlang traben und schöne Waldwege "abgaloppieren".

Der Winter ist da (fast)

Die Winterzeit, ist, naja, wie soll ich sagen, für mich als Reiter nicht immer ganz einfach. Zum einen mag ich die Kälte nicht so gern. Und wenn man bzw. frau etwas mit grossen Vierbeinern zu tun hat, kommt man / frau kaum darumherum sich ins Freie zu bewegen und zu frieren. Ja ich weiss, nun werden die meisten sagen, >dann zieh dich wäremer an> mache ich ja schon immer aber irgendwo an meinem Körper gibt es immer eine Stelle die nicht warm angezogen ist. Aber naja, da muss ich halt durch. Als nächstes kommt dann im Moment der Regen. Für den kann ich mich schon gar nicht begeistern; übrigens mein Pferd auch nicht. Und Ausritte bei kalten Temperaturen und Regen führen bei mir unweigerlich zu einer schlechten Laune. Der einzige der sich an jeden Ausritt bei jedem !!! Wetter erfreuen kann ist Urs. Aber der hat auch eine innere Heizung und schwitzt schon beim nichts tun :-).
Wenn es für mich möglich ist, drücke ich mich im Moment vor jeden Ausritt. :-) Urs geht dafür umso mehr raus. Er nimmt dann beide Pferde mit. Letzte Woche hat er einen Ausritt zur Post in Beinwil / Freiamt gemacht. Er musste ein Paket abholen und hat in der Zwischenzeit die Pferde vor der Post an zwei Hundeanbindestellen festgebunden. Unsere Pferde fanden es scheinbar interessant und einige Dorfbewohner haben wohl den Mund nicht mehr zu bekommen.
Apropros Winter: Ronny hat ein extremes Winterfell entwickelt. Obwohl der November ja eigentlich nicht so kalt war (ausser für mich) und es bei uns nicht ein einziges mal Bodenfrost gegeben hat. Wir staunen nur wie dicht und lang sein Fell ist. Mona dagegen hat keine dicke Wolle an ihrem Körper. Sie scheint sich wirklich den Temperaturen anzupassen.

Mittwoch, 26. August 2009

Morgen geht`s nach Hause

Die drei Wochen in Hamm sind extrem schnell vorbei gewesen. Leider! Ferien sind doch einfach etwas schönes :-). Naja... morgen werden wir früh die Pferde verladen und dann geht es mit Sack und Pack Richtung Süden. Ich rechne mit einer reinen Fahrtzeit von mindestens 10 Std. Wir dürfen ja nur 80km/h fahren und es sind ca 850 km bis nach Hause. Es wird mit Pausen und hoffentlich keinem Stau bestimmt ein langer, anstrengender Tag werden.
Die zwei Pferdchen dürfen heute noch mal einen Tag lang richtig Weide geniessen. Sie haben die letzten 2 1/2 Wochen bei einem Arbeitskollegen von meinem Vater, welcher einen Bauernhof mit Kühen, Gänsen und zwei Ponies hat, gestanden. Die Weide ist sehr gross und hübsch mit Apfelbäumen und direkten Zugang zum Stall. Unsere zwei Pferde haben sich sehr wohl gefühlt, obwohl sie die Weide mit allen anderen Tieren teilen mussten. Aber es ging alles gut. Die zwei anderen Ponies waren von Anfang an kein Problem. Beim ersten Kennenlernen wurde von beiden Seiten einmal kurz der Tarif mit lauten Schnauben, Quiken und Ausschlagen durchgegeben und dann gabe es Frieden pur.





Freitag, 21. August 2009

Was möchtet ihr gerne noch lesen?

Fotos habe ich nun einige gebloggt. Urs und ich haben aber noch weitaus mehr von denen. :-) Aber alle zu bloggen, wäre doch etwas übertrieben.
Was würde euch denn noch so interessieren von unserer Reise? Ihr könnt die Fragen über "Komentar" stellen. Dann kann ich zu dem Thema noch etwas bloggen.

Donnerstag, 20. August 2009

Fleischbeschau :-)

Hier die Auswirkungen des kleinen Unfalls :-) Wie ihr seht alles halb so wild.
Knie von oben am ersten Tag nach weiteren 20 km. Ich bin immer noch der Überzeugung, dass es das Beste war, weiterzulaufen. Ich hatte die darauffolgende Nacht keine Schmerzen. Und die Schwellung hielt sich in Grenzen

Unterarm von oben gesehen

Unterarm von unten.

Und weil es so schön war, gibt es das Knie noch einmal zu sehen. Einfach 3 Tage später.

Ein kleines Update

Urs und ich sind jetzt seit etwas mehr als einer Woche bei meinen Eltern. Meine Eltern haben sich natürlich sehr gefreut, dass wir so unerwartet früher bei ihnen erschienen sind. Im Moment geniessen wir alle sehr unser Zusammensein. Urs und ich sind nun häufiger Unterwegs im Münsterland und geniessen stundenlange Ausritte mit keiner Steigung ;-) und vielen schönen ausgebauten Reitwegen. Von daher hat sich der Abbruch schon "gelohnt".
Zum Thema Abbruch kann ich nur sagen, dass es uns allen gut geht. Die Gründe dafür, dass wir unsere Reise nach 2/3 der Strecke beendet haben waren vielseitig. Es kamen viele Kleinigkeiten zusammen, die die Reise erschwert hatten.
Wir hatten an unserem Ruhetag unser Zelt und andere Dinge zu meinen Eltern geschickt. Weil wir davon ausgegangen waren, dass wir nun viele Wanderreitstationen auf unserem Weg finden würden, bei denen wir gut übernachten könnten. Die Wanderreitstationen gabe es (wobei Urs und ich teilweise das Preis - Leistungsverhältnis sehr bedenklich fanden), aber wir hatten trotzdem grosse Mühe Unterkünfte zu finden. Entweder gabe es für uns Mensch keine Übernachtungsmöglichkeit (nicht mals schlafen im Stroh war möglich) oder für die Pferde nur grosse Wiesen (und diese waren nicht immer gut gepflegt). Eigentlich hätten wir für die Nacht Boxen gebraucht. Mona hat immer mehr auf Bremsen- bzw. Mückenstiche reagiert. So dass wir sie nicht auch noch Nachts dem Ungeziefer aussetzen wollten. Es reichte schon, dass sie tagsüber regelmässig von den Viechern ausgesaugt wurde. Am Montag nach dem letzten Ruhetag wollten wir weitergehen, aber Mona hatte die reinste "Buckelpiste" auf ihrem Körper und an den Fesseln hat sie sich die Stiche aufgekratzt. Grundsätzlich schien es ihr aber gut zu gehen. Die nächste Überlegung war, dass sie auch so stark auf die Stiche reagierte, weil sie Hafer zum Fressen bekam. Das gibt es wohl hinundwieder bei Pferden, dass er Hafer bestimmte Reaktionen auslösen kann. Und auf unserer Weiterreise hätten wir nicht gewusst, ob wir immer ein anderes Kraftfutter für sie bekommen hätten. Und ihr mal nichts zu geben, wäre auf die Dauer nicht sinnvoll gewesen.
Ja, und dann kamen noch meine Verletzungen von dem Sturz dazu. Schmerzen hatte ich nur am Unterarm, wenn man diesen berührte oder ich irgendwas anstiess. Unterwegs hätte ich vermutlich immer wieder schmerzenausrufe gemacht, weil Mona vermutlich mal wieder mich angestossen hätte, weil eine Stechfliege am Kopf sie störte. Mein Knie machte mir auch noch leicht zu schaffen. Vor allem nach Pausen waren die ersten Schritte immer sehr schmerzhaft.
Hinzu kam, dass der Sattel beim Reiten mit Gepäck einfach nicht zu gebrauchen kam. Urs wollte, da wir ja weniger Gepäck hatten, nun gerne reiten. Aber mit meinem Sattel war das nicht möglich. Er verrutschte ständig.
Mental waren wir ebenfalls k.o.. Die Menschen in der Pfalz haben einen speziellen Dialekt und waren kaum bereit ins Hochdeutsche zu wechseln zumindestens, wenn ich sie Ansprach. Am Ende hat Urs sie angesprochen, dann haben sie sprachlich verständlicher geantwortet. In Baden-Würtenberg wurden wir unterwegs immer wieder auf unser Vorhaben angsprochen. Das war für uns immer die Möglichkeit nach Unterkünften zu fragen, dass gab es in der Pfalz nicht mehr. Die Menschen schauten häufig sehr grimmig drein. Alles zusammen führte dazu, dass wir auch mental in eine Krise gerieten und zu dem Entschluss kamen, das Ganze abzubrechen und die Reise zu meinen Eltern anzutreten. Urs ist am Sonntag mit dem Zug nach Sisikon gefahren und hat dort unseren Jeep geholt, um dann in Schattdorf den Anhänger von einem Kollegen zu holen. Am Montag sind wir mittags abgefahren und haben nach 6 Stunden Hamm erreicht.

Dienstag, 11. August 2009

Ende!

Wir haben unsere Reise abgebrochen und sind nun seit gestern bei meinen Eltern.
Weiteres werde ich in den nächsten Tage bloggen.

Freitag, 7. August 2009

Unser heutiger Ruhetag - ein ganz schöner Tag mal anders

Unser Ruhetag haben wir in Horbach verbracht. Es ist heute sehr heiss gewesen und wir sind bei einer Familie in deren Haus untergekommen. Für uns ein schönes Gefühl, das Familiengefühl voll mitleben zu können. Wir werden hier mit Essen und Getränken vom Feinsten verwöhnt. Es gab gestern Abend noch schöne Kennenlerngespräche. Axel hat zwei "dicke" Kaltblüter und Conny mehrere Isländerpferde. Beide haben ihre Schwerpunkte und es war sehr interessant ihnen zuzuhören. Heute hatten wir dann auch die Gelegenheit mit den Kutschpferden eine Kutschtour zu machen. Es sind sehr imposante Tiere, die eine enorme Kraft haben. Die zwei Pferde haben uns über Strassen und Gelände gezogen, als ob nichts gewesen wären. Und für Urs war es wohl eines der Highlights auf dieser Reise. Ihn hat das Kutschenfahren schon immer interessiert und Kaltblüter findet er ebenfalls sehr schön. Ich durfte heute mal auf so einem Tier im geführten Schritt 100 Meter reiten. Es ist sehr ungewohnt. Obwohl diese Tiere sehr friedfertig sind, spürt man die Kraft unter einem.

kleiner Unfall

Jetzt habe ich im letzten Bericht geschrieben, dass unsere Pferde mittlerweile recht strassen- und geländetauglich sind und kaum sind wir 2 Tage unterwegs ist es passiert, dass es den ersten kleineren Unfall gab. Deswegen haben wir heute nochmals einen Ruhetag eingelegt.
Nun, gebe ich euch Bericht:
Wir waren gestern auf dem Weg von Silz nach Rodalben bzw. nach Horbach in der Pfalz. Es fing schon am Morgen damit an, dass Urs Ronny während des Laufens Heu in das Maul geschoben hat und Ronny es dankend angenommen hat, aber leider Urs seinen Zeigefinger voll erwischt hat. Es hat ziemlich geblutet. Beide haben sich sehr erschrocken. Nach kurzen innerlichen fluchen, von Urs seiner Seite her, konnten wir weitergehen. Wir sind dann im Verlaufe des Mittags in Hauenstein, einem etwas grösseren Dorf, angekommen und haben uns prompt verlaufen. Eigentlich wollten wir auf die Hauptstrasse Richtung Münchweiler. Naja, eine Passantin hat uns dann erklärt, wenn wir über die Seitenstrasse gehen würden, würden wir nach einer Weile direkt auf die Hauptstrasse kommen. Das wollten wir auch machen. Auf dieser Seitenstrasse wurden Rohre verlegt. Der Bürgersteig war aber frei. Auf der einen Seite war ein Gartenzaun auf der anderen Seite ein Bauzaun, nicht sehr hoch. Eigentlich kein Problem für unsere Pferde. Mit Mona bin ich vorgegangen. Bis zur Mitter der Baustelle bin ich gekommen, dann ist die Stute mit ihren Packtaschen an den Bauzaun angekommen und es hat einen kurzen Ruck und ein Geschepper gegeben und das Tier hat mich von hinten überrannt. Sie ist im vollen Galopp durch diese "Gasse" gedüst und ich lag erstmal flach auf dem Boden. Meine ersten Gedanken waren: hoffentlich springt sie nicht auf mich drauf" und "was macht Ronny?" Ich habe mich dann aufgerafft und bin der Stute hinterher gehumpelt. Urs hat Ronny festhalten können und hat laut nach Mona gerufen und unseren Begrüssungspfiff gepfiffen. Daraufhin blieb sie stehen und kam ganz aufgeregt zu uns zurückgetrabt. Dem Pferd ist nichts passiert. Sie hat ihr Wanderreithalfter zerissen, eine ihrer Packtaschen lag irgendwo im Strassengraben, ein Hufschuh war so verdreht an ihrem Hinterhuf fixiert, dass ich ihn nicht lösen konnte und den anderen Hufschuh hat Urs in einem Garten 3m vom Bürgersteig wiedergefunden. Die Hufschuhe waren nicht beschädigt.
Bei mir sah es da schon anders aus. Meine linke Körperseite vor allem Ellenbogengelenk und Kniegelenk haben schon sehr gelitten. Das Knie ist relativ schnell angeschwollen und hat einige blutige Stellen und der Arm hat gröbere Schüfwunden und wahrscheinlich im Gelenk eine Prellungen. Jede Berührung tut ziemlich weh. Die Bauarbeiter, die das Missgeschick gesehen haben, haben sich sofort um mich gekümmert und meine Wunden gereinigt. Urs hat in der Zwischenzeit unser Material zusammengesucht und das Halfter von Mona soweit es ging repariert. Wir sind an dem Tag noch ca. 20 km gelaufen. In Rodalben hat uns der Reiter von der Wanderreitstation in Horbach mit seinem Anhänger abgeholt und bei ihm Zuhause wurden wir von seiner Familie ganz herzilich aufgenommen und ich nochmals verarztet.

Dienstag, 4. August 2009

bis jetzt keine Fotos

Hallo zusammen, wir tauchen mal wieder auf. Die Internetsituation hat sich immer noch nicht verbessert. :-( In diesem Internetcafe ist der Betreiber leider nicht in der Lage, dass ich mit Urs seinem Handy Fotos auf den Blog übertragen kann. Ich bin ziemlich stinkig auf diesen Compifritzen.
Wir haben in den letzten 11 Tagen wieder viel erlebt. Die Stimmung ist weiterhin gut. Die Pferde fressen wie die Weltmeister. Alles was auf dem Weg gefunden wird, wird in den Mund genommen. Und das obwohl wir sie jetzt mit Kraftfutter und / oder Hafer deutlich zu füttern. Mona hat mittlerweile das Staubsauger - Syndrom. Sie sucht mit ihrem Maul unter Äpfel- und Birnenbäumen den Boden systematisch nach Früchten ab. Sie ist definitiv nicht heikel und frisst auch mal in die Strasse eingetrocknete plattgefahrene Äpfel auf. Wenn sie zu fest am Boden kleben nimmt sie ihre Zähne zur Hilfe. Es sieht einfach nur köstlich aus.
Seit wir nicht mehr im Schwarzwald unterwegs sind, treffen wir immer wieder neue Leute, die sich ganz interessiert an unserer Reise zeigen und uns spontan zu Speis und Trank oder zu Übernachtungen einladen. Wir haben bisher so viele schöne Erfahrungen gemacht. In den letzten Tagen haben wir häufig die Rückmeldung bekommen, dass unsere Pferde sehr gut aussehen würden. Somit gehen wir davon aus, dass auch die Pferde von der Reise profitieren. Die zwei machen mittlerweile alles mit. Es gibt kaum noch Sachen, die sie aus dem Konzept bringen (bis auf Esel und grosse Plastikkühe bei Ronny).

neue Erzählungen

12. Tag
Den Pferden hat der Tag Pause gut getan. Sie laufen wieder motiviert los. Mona wäre zwar noch gerne etwas länger geblieben. Sie wiehert jedem Pferd, welches sie auf dem Weg sieht hinterher. Wir wollten hinter dem Hof eigentlich wieder auf den Westweg treffen, hatten aber doch so einige Probleme diesen zu finden. Da Urs und ich manchmal unterschiedliche Lösungsstrategien haben, führte dies zu einer etwas kräftigeren Auseinandersetzung. Es herrschte danach erstma für etwas mehr als 1 Stunde Funkstille. Das tat uns allen aber auch mal gut. :-).
Auf dem Weg nach St. Märgen haben wir irgendwann mal einen etwas "durchgeknallten" Engländer getroffen. Er war seit 4 Monaten in Deutschland um Deutsch zu lerenen und dann mal in nächster Zeit einen Job hier anzufangen. Er wäre sehr offen für alles und würde auch Müll aufsammeln gehen. Wenn man ihm dieses auch entsprechend bezahlen würde. Er könnte sich auch vorstellen ein Projekt in dieser Richtung aufzubauen. Von Wirtschaftskrise schien der Mann scheinbar noch nichts gehört zu haben. Urs und ich haben uns jedenfalls köstlich amüsiert.
In St. Märgen sind wir auf einen Hof untergekommen, der ansich sehr schön war, nur hatte Urs ein grosses Problem, dass der Stall nachts abgeschlossen wurde und wir keinen Zutritt hatten. Er ist wie ein nervöser Hahn durch das Zimmer gelaufen und hat immer wieder geschimpft. Ich war zu müde um darauf reagieren zu können.
13. Tag
Der Weg nach Schwarzbachbach war ungefähr so: bergle uff - bergle ab. Wir sind durch schöne Bauerntäler gelaufen und haben es einfach genossen zu schauen. In einem kleinen Ort wurden wir von 3 Kindern entdeckt, die uns eine zeitlang mit dem Fahrrad begleiteten. Das eine Mädchen meinte, sie könnte schon mit uns mitfahren. Da Samstag sei bräuchten sie erst um 21 Uhr ins Bett. Es war gerade 13.30 Uhr. Und sie sind uns Gottseidank nicht so weit gefolgt. Sonst hätte ich das Gefühl gehabt ich wäre der Rattenfänger von Hameln (im übertragenden Sinne)
14. Tag
Heute haben wir unterwegs sehr viele Senioren getroffen. Urs hat ihnen immer wieder die gleiche Geschichte von unserer Hochzeitsreise erzählt. Sie hatten immer wieder die grösste Freude an dieser Geschichte und haben uns immer alles Gute gewünscht. Mich hat es ja irgendwann mal etwas genervt, weil wir nicht wirklich vorwärts kamen.
Heute viel mir mal wieder auf, dass es im Schwarzwald sehr viele Heidelbeersträucher mit reifen Früchten und Himbeersträucher gab. Und keiner hat sie geflückt.
Wir hatten an diesem Tag das erste mal eine heikle Stelle die wir überwinden mussten. Ein dicker Baumstamm hat an einem steilen Abhang den Weg versperrt. Mit etwas sägen und geschicktes drumherum manöverieren haben wir es geschafft, dass wir weiterlaufen konnten. Die Pferde haben es ganz cool genommen.
15. Tag
Die letzte Nacht haben wir auf einem Pferdehof übernachtet. Uns Menschen hat es sehr gut gefallen. Die Tiere konnten auf einem begrasten Padock übernachten. Sie waren nicht so begeistert. Dementsprechend haben sie auch gewütet. Den Heuballen haben sie dermassen auseinandergenommen, dass er überall verteilt war und überall waren Pferdeäpfel drauf verteilt. Die Sträucher rundherum haben sie auch traktiert. Ich habe mich ja ein kleinwenig geschämt. Der Weg ansich war heute anstrengend wir mussten ca. 3/4 Std. bergauf bei enormer Hitze und prallen Sonnenschein laufen. Dank morgendlicher Müsliration haben die Pferde die Strecke recht spritzig gemeistert. Bis wir einen Brunnen erreichten, den sie ziemlich leergesoffen haben, so dass es eine viertel Stunde dauerte bis dieser wieder voll war.
16. Tag
Es war heute ein frustrierender TAg. Es ging einfach nicht vorwärts. Zwischenziel war das Hotel Alexanderschanze. Aber irgendwie kam die einfach nicht näher. Um 10 Uhr sind wir losgegangen und um 17 Uhr waren wir dann mal da. Angeblich sollte die Strecke nur 17.5 km lang sein. Als wir an dieser dämlichen Alexanderschanze angekommen sind, mussten wir feststellen, dass dieses Hotel so etwas von heruntergekommen und verfallen war, dass beschlossen weiter zu gehen. Nur leider gab es auf den nächsten 15 km keine weitere Übernachtungsgelegenheit mit zwei Pferden. Auf der Passhöhe Zuflucht stand zwar eine riesige Jugendherberge - aber geschlossen. Weiter wollten wir nicht mehr - es war zwischenzeitlich schon 19 Uhr. Also haben wir beschlossen, wild zu campieren. Die Pferde wurden zwischen Bäumen eingezäunt und wir haben unser Zelt an einer wunderschönen geschützen Stelle aufgebaut. Zwei Hobbymodelflieger haben Urs schnell zum nächsten Brunnen gefahren, damit wir und die Pferde Wasser hatten.
17. Tag
Wir sind an diesem Morgen früh fertig geworden und konnten zügig loslaufen. Diesmal ging es gut voran. die ersten 12 km haben wir in etwas weniger als 3 Stunden geschafft. Dann gab es für uns alle erstmal eine einstündige Mittagspause. Danach ging es frohen Gemütes auf einem Höhenweg mit wunderschönen Aussichtspunkten bis zum Mummelsee weiter. Von dort sind wir herunter auf Seebach und haben dort eine schöne Unterkunft auf einem Ferienhof gefunden. Wir haben einen sehr lustigen Abend mit anderen Feriengästen verbracht.
18. Tag
Wir kommen erst sehr spät vom Gasthof weg. Mona hat ein wundes Ohr. Ich beobachte es den TAg über und stelle fest, dass es ihr etwas zu schaffen macht. Sie schüttel viel den Kopf und lässt sich von mir dankend hinter dem Ohr rubbeln. Unterwegs sind wir mal wieder im Lidl einkaufen gegangen. Es hat sich so ergeben, dass dies unser Stammladen geworden ist. Sie haben grosse Parkplätze an denen man gut die Pferde anbinden kann. Wir haben irgendwann mal den Tipp bekommen, dass es in Achern einen Reitverein gibt, bei dem man die Pferde für eine Nacht unterstellen könnte. Dort sind wir hingelaufen. Wir wurden auch freundlich empfangen und man stellte uns eine Wiese zu Verfügung obwohl ich nach Boxen gefragt hatte. Die Wiese war ziemlich abgefressen und von den dämlichen Kribbelmücken wimmelte es nur so. Ich bin nochmal zu der entsprechenden Person gegangen und habe gesagt, dass ich meine Pferde nicht auf diese Wiese stelle, die werden nur verstochen. Daraufhin durften Urs und ich zwei Boxen in einem kleinen Verschlag ausräumen und einstreuen. Ronny fand seine Box nicht so übel - Mona wirkte mit ihrem "Schlappohr" etwas unglücklich. Urs und ich konnten in einem schon aufgestellten Feldzelt übernachten. Grundsätzlich haben Urs und ich uns nicht wohlgefühlt dort. Es wirkte alles so elitär und keiner wollte sich wirklich mit uns unterhalten. An den Boxen der anderen Pferde stand immer wieder "vorsichtig bissig" oder "es ist verboten hier ein anderes Pferd anzubinden".
19. Tag
Am morgen haben wir nochmals Mona ihr Ohr inspiziert und mussten sagen, dass es nicht gut aussah. Wir haben einen Tierarzt kommen lassen. Dieser war sehr freundlich und hat uns eine Salbe und einen Mückenstick dagelassen und gleichzeitig unsere nächste Übernachtungsmöglichkeit vorgeschlagen. Und am Ende unsere Pferde gelobt, dass sie so Nervenstark seien. Sie haben sich nämlich nicht gerührt, als Bundeswehrangehörige ein weiteres Feldzelt direkt neben ihnen aufgebaut haben.
Der Weg führte uns heute über viele Feldwege im Zickzack nach Rheinhausen. Dort haben wir Menschen getroffen, die gerade Haflinger von der Weide geholt haben und uns spontan angeboten haben bei ihnen zu übernachten. Wir haben das Angebot angenommen.Als wir so von unseren heutigen Problemen berichtet haben, haben wir spontan zwei Ohrenkappen (wir nennen sie Zipfelmützen) für die Pferde bekommen. Die Pferde sind sehr gut verpflegt worden. Man hat sogar die Plastiklamellen von der Boxentür entfernt, damit die Tiere aus der Box schauen können.
20. Tag
Unsere Pferde waren morgens friedlich und erholt. Das Wetter war schon am morgen schön und heiss. Und es sollte im Verlaufe des TAges ca. 32 Grad warm werden. Wir haben uns auf den Weg zum Rhein gemacht und wurden in Greffern spontan von einem Ehepaar zu einem Getränk eingeladen. Die Pferde haben aus Nachbarsgarten jeder einen Apfel bekommen. (Aussage der Frau: "Ingried ist gerade in den Ferien - da hängen die Äpfel eh nur so herum.") Danach ging es dann endlich auf den Rheindamm - 15km lang. Es war brütend heiss. Die Pferde wollten aber kein Wasser aus dem Rhein trinken. Er war ihnen wohl zu dreckig. Irgendwann kamen wir in Iffezheim an der Staustufe an. Urs und ich mussten Lagebesprechung machen. Mona ging es körperlich nicht so gut. Sie bekam schwer Luft. Wir entschlossen uns nach einigen Überlegungen zur Tierklinik Iffezheim zu gehen. Dort wollten wir die Nacht vorher schon übernachten und sie wurde uns vom Tierarzt empfohlen. Mona ging es zwischenzeitlich wieder sehr gut. Und in der Tierklinik haben sie zwei noble Boxen bekommen und wurden gut verpflegt. Der Futtermeister dort hat uns dann nochmals unterstützt den Pferden ruhig am Tag 2 kg Hafer oder Kraftfutter zu geben. Wir selber durften uns noch die Pferdeklinik und deren Patienten anschauen. Es war sehr interessant. Und obwohl es traurige Umstände waren, dass die verletzten Pferde dort stehen, war es eine ganz friedliche Stimmung dort.
21. Tag
Das Wetter war an dem Tag regnerisch und frisch. Eine wahre Wohltat im Vergleich zum Vortag. Beim Putzen im Stall konnten Urs und ich Radio hören. Wir haben es extrem genossen. Nach 45 Min. laufen haben wir die französische Grenze überschritten und sind erstmal prompt auf den falschen DAmm gelaufen, so dass wir nach 2,5 km in eine Sackgasse gelaufen sind und alles wieder zurück mussten. Ich war verrückt auf alle Angler an denen wir vorbei gelaufen sind und die uns nicht gesagt haben, dass es eine Sackgasse ist. Auf dem richtigen Weg angekommen konnten wir zügig vorangehen. Unterwegs haben wir zwei ältere Herren getroffen, die ganz begeistert von unserer Reise waren und uns spontan zu einem Mittagessen eingeladen haben.
22. Tag
Der Übernachtungshof der letzten Nacht war vom Preisleistungsverhältnis her eine Katastrophe. Aber gut man bleibt ja nur eine Nacht. Der Hof selber war das reinste Chaos. Und das mit 200 Pferden. Ich weiss nicht was ich davon halten sollte.
Der Weg war heute sehr langweilig eigentlich immer nur gerade aus Richtung norden. Die Landschaft hat sich gerade mal zwei mal verändert. Erst war alles von Agrarwirtschaft gekennzeichnet und danach sind wir 7,5 km einfach nur gerade durch einen Wald gelaufen und danach sind wir durch Dörfer gelaufen. Die einzige regelmässige Abwechslung waren nur die saublöden Bremen und Mücken.
Wir haben unterwegs noch eine Familie getroffen, die ebenfalls vor mehreren Jahren einen Hochzeitswanderritt an den Bodensee gemacht hat. Sie haben sich mittlerweile einen kleinen Stall mit Halle, Boxen, Wiesen und eigenem Haus und natürlich mehreren Pferden aufgebaut. Es war ein schöner Stall.
23. Tag.
Heute ist Ruhetag in Oberottenbach und in Bad Bergzabern.